Auf sündigen Wegen Gott dienen?

1. menschliche „Klugheit“

Das ist der Weg unserer menschlichen „Klugheit“ seit Aarons Goldenem Kalb bis in unsere Gegenwart. Das Volk forderte von Aaron: „Mach uns einen Gott, der vor uns hergehe. Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland herausgeführt hat“ (2. Mose 32,1). Doch Aaron war ein Priester des HERRN. Deshalb konnte er nicht als Götzenpriester tätig werden. Seine Lösung in diesem Konflikt war, daß er lediglich die Gottesdienstform änderte. Denn vom Goldenen Kalb sagte er: „Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat“ (2. Mose 32,4). Das Goldene Kalb war aus seiner Sicht nicht ein anderer Gott, sondern lediglich eine bildliche Darstellung des Gottes, der sein Volk aus Ägypten geführt hat. Das kommt auch dadurch zum Ausdruck, daß Aaron die Feierlichkeiten als „des HERRN Fest“ bezeichnete (V. 5). Im hebräischen Urtext steht der Gottesname JHWH, ausgesprochen als Jahwe oder Jehova. Der Tanz um das Goldene Kalb ist zu unterscheiden vom Baalskult der Zeit Elias; denn Baal war eindeutig ein anderer Gott.

Bei der Spaltung Israels nach dem Tode Salomos errichtete der König des Nordreiches Jerobeam in Bethel – zu deutsch: Haus Gottes –, wo Jakob den Traum mit der Gottesleiter hatte, ebenfalls ein Goldenes Kalb, angeblich um den Weg zum Tempel abzukürzen. Von diesem Kalb sagte Jerobeam wortwörtlich mit den gleichen Worten wie Aaron – und das auch im hebräischen Urtext: „Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat“ (1. Kön. 12,28). Aaron wollte durch die geänderte Gottesdienstform seinen Rückhalt im Volk als Hoherpriester stärken, und Jerobeam wollte einer Stimmung im Volk vorbeugen, die zur Wiedervereinigung mit dem Südreich führen könnte.

2. Zeit Jesu

Auch zur Zeit Jesu hatten die geistlichen Führer die Wege Gottes verlassen, um der Sache Gottes zu dienen. In ihrem Eifer wurden sie von Jesus gestört. Daß große Volksmassen tagelang der Predigt Jesu lauschten, weshalb die Speisungswunder notwendig wurden, gefährdete ihre Wichtigkeit. Doch Jesus wirkte nicht nur im fernen Galiläa, sondern ärgerte auch die religiöse Oberschicht in Jerusalem. „Mich aber haßt sie [die Welt], denn ich bezeuge ihr, daß ihre Werke böse sind“ (Joh. 7,7). „Glaubt denn einer von den Oberen oder Pharisäern an ihn? Nur das Volk tut’s, das nichts vom Gesetz weiß; verflucht ist es“ (Joh. 7,48f). Die Gegnerschaft zu Jesus baute sich mehr und mehr zur Feindschaft aus. „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden“ (Matth. 21,42). Sie waren die „Bauleute“. Doch dann hatte Jesus im nahen Betanien den toten Lazarus auferweckt. Das erfuhren die Pharisäer. „Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer den Hohen Rat und sprachen: Was tun wir? Dieser Mensch tut viele Zeichen. Lassen wir ihn so, dann werden alle an ihn glauben, und dann kommen die Römer und nehmen uns Land und Leute. Einer aber von ihnen, Kaiphas, der in dem Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wißt nichts; ihr bedenkt auch nicht: Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als daß das ganze Volk verderbe“ (Joh. 11,47-50). Doch sie wollten nicht nur Jesus töten, den sie immerhin für einen Gotteslästerer hielten, weil er sich Gott gleich machte (Joh. 10,33), sondern auch den von den Toten auferweckten Lazarus, dem man nichts vorwerfen konnte. Denn viele Juden besuchten ihn im nahen Betanien und glaubten daraufhin an Jesus (Joh. 12,9-11). Auch dadurch haben die „Bauleute“ die Wege Gottes verlassen, daß sie den Judas in seinem Vorhaben bestärkten, das sie selbst als Sünde werteten (Matth. 27,6).

Nachdem Jesus vom Hohen Rat zum Tode verurteilt worden war, mußte das Todesurteil noch von dem römischen Statthalter Pontius Pilatus bestätigt werden. Doch Pilatus bekannte: „ich finde keine Schuld an ihm“ (Joh. 18,38), und er wollte ihn freilassen (Joh. 19,12). Doch die Ankläger verleumdeten Jesus als Staatsfeind: „Wer sich zum König macht, der ist gegen den Kaiser“ (Joh. 19,12). Als Pilatus fragte: „Soll ich euren König kreuzigen?“, antworteten die Hohenpriester: „Wir haben keinen König als den Kaiser“ (Joh. 19,15). Mit diesem Bekenntnis zum heidnischen Kaiser haben die Hohenpriester nicht nur Jesus verworfen, sondern auch die Hoffnung auf ihren langersehnten Messias. Da der römische Beamte unmöglich weniger kaisertreu sein konnte als die jüdischen Hohenpriester, war der Widerstand gebrochen. Wäre in Rom eine Beschwerde eingegangen, daß der Statthalter einen König der Juden freispricht, hätte Pilatus ohne Telefon unmöglich zeitnah reagieren können. So ließ er sich zur Rechtsbeugung erpressen. Ihre Kaisertreue war reine Heuchelei. Nicht Jesus war ein Staatsfeind, sondern sie selbst waren Staatsfeinde. In Konkurrenz zum Römerreich bauten sie das, was sie für das Gottesreich hielten. Zu diesem Zweck haben die „Bauleute“ die Wege Gottes verlassen, um den von ihnen verworfenen „Stein“ umzubringen. Doch Gott hatte das Todesurteil durch die Auferweckung Jesu revidiert. Anstatt zu erkennen, daß sie gegen Gott gearbeitet hatten, indem sie den von ihm gesandten Messias töteten, und Buße zu tun, gingen sie weiterhin die Wege des Teufels, der der Erzlügner (Joh. 8,44) ist, indem sie die Jünger verleumdeten, sie hätten Jesu Leib gestohlen.

3. Jesu Reich nicht von dieser Welt

Jesus sagte dem Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh. 18,16). Das Reich, das Jesus Feinde bauten, war sehr wohl von dieser Welt. Das mußte zum Krieg gegen Rom führen. Dieser Krieg war zur Zeit Jesu vorhersehbar. Doch Jesus forderte sein Volk nicht zur Kriegsbeteiligung, sondern zur Flucht auf. Im Jahr 66 wurden die Römer in der Tat aus Jerusalem vertrieben. Aber sie kamen zurück, und im Jahr 70 wurde Jerusalem zerstört. Diese Zerstörung wurden als die Geburtswehen des Messias gedeutet. Als die damals geborenen 65 Jahre alt waren, kam es im Jahre 135 zum Aufstand, und die Juden wurden aus ihrem Land vertrieben. Das Reich, das Jesu Feinde in dieser Welt bauen wollten, wurde durch das Römerreich besiegt.

Aber das Reich Jesu, das nicht von dieser Welt ist, hat das Römerreich, das von dieser Welt war, besiegt. Das geschah dadurch, daß Gott „uns errettet (hat) von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes“ (Kol. 1,13). In Ephesus geschah das in derart großem Ausmaß, daß es geschäftsschädigend für die Goldschmiede wurde, die silberne Tempel für die Göttin Diana anfertigten (Apg. 19,23-40). Da das Heidentum mit der Politik verschmolzen ist, hat die Ausbreitung des Gottesreiches nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Auswirkungen. So trachtete Isebel dem Elia nach dem Leben, nachdem dieser die Propheten Baals getötet hatte (1. Kön. 18,40-19,2). Da die Bürger des Reiches Gottes sich nicht am Götzendienst ihrer heidnischen Umwelt beteiligen, werden sie als Fremdkörper empfunden, was gegen sie genutzt werden kann. Nachdem Paulus in Philippi einen Wahrsagegeist aus einer Magd ausgetrieben hatte, wodurch ihre Herren wirtschaftlich geschädigt wurden, verklagten diese Paulus und Silas: „Diese Menschen bringen unsere Stadt in Aufruhr; sie sind Juden und verkündigen Ordnungen, die wir nicht annehmen noch einhalten dürfen, weil wir Römer sind“ (Apg. 16,20f). In Tessalonich hetzten „Juden“ einige üble Männer aus dem Pöbel gegen die Brüder auf, indem sie diese beschuldigten: „Diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote und sagen; ein anderer sein König, nämlich Jesus (Apg. 17,7). Jesus wurde als Staatsfeind verleumdet: „Wer sich zum König macht, der ist gegen den Kaiser“ (Joh. 19,12). Diejenige, die Jesus angehören, werden bis heute ebenfalls als Staatsfeinde verleumdet.

Am Anfang seiner Tätigkeit sagte Jesus anläßlich einer Reise zum Laubhüttenfest: „Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber haßt sie, denn ich bezeuge ihr, daß ihre Werke böse sind“ (Joh. 7,7). Doch am Gründonnerstag sagte er: „Wenn euch die Welt haßt, so wißt, daß sie mich vor euch gehaßt hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten“ (Joh. 15,18-20). Wenn wir der Welt nicht bezeugen, daß ihre Werke böse sind, vor allem wenn wir uns entgegen Röm. 12,2 dieser Welt gleichstellen, werden wir auch nicht von der Welt gehaßt. Doch in dem Maße, in dem wir Christi Fußtapfen nachfolgen (1. Petr. 2,21), werden wir gehaßt, wie Jesus gehaßt worden war. Denn durch die Ausbreitung seiner Botschaft errettet Jesus aus der Macht der Finsternis und versetzt uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe (Kol. 1,13). In dem Maße, wie politische Reiche dieser Welt durch die teuflische Finsternis geprägt sind, müssen sie sich durch das Königreich Jesu angegriffen fühlen. Natürlich erkennen die heidnischen Könige nicht Jesus Christus als ihren Herrn an. Für sie ist er ein anderer König, dessen Herrschaft in Konkurrenz zum eigenen Herrschaftsanspruch steht.

4. Warum Verfolgung?

Zwar geben Jesu Untertanen dem Kaiser, was des Kaisers ist. Doch entscheidend ist die Frage, wer entscheidet, was des Kaisers ist und was Gottes ist. Entscheidet das Gott oder der Kaiser? Wer sich diese Frage vom Gotteswort beantworten läßt, wird als Staatsfeind verleumdet. Alle weltlichen Herrscher wissen, daß niemand zwei Herren dienen kann. Wer die Regierungen lediglich wie Führer eines Wirtschaftsunternehmens betrachtet, der versteht nicht, warum fast alle Apostel eines gewaltsamen Todes starben, warum die ersten Christen blutig verfolgt wurden und warum die Christen bis heute die weltweit am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft sind. Die Verhaltensweisen, die Jesus predigt, wie Hungrige Speisen, Durstige tränken, Fremde beherbergen, Nackte kleiden, Kranke pflegen, sich um Gefangene kümmern (Matth. 24,35-39), sollten doch bei jeder Regierung und in jeder Gesellschaft höchst erwünscht sein. Wodurch entsteht für den Staat irgendein Schaden?

Wenn sich Gläubige so verhalten, dann tun sie es nicht, weil Regierungen und die Gesellschaft dies wünschen, sondern weil sie unter der Herrschaft Jesu stehen. Die Heiden erkennen, daß sie einen anderen König haben, nämlich Jesus. Wenn der Apostel Paulus in Röm. 1 die Laster der Heiden beschreibt, dann schließt er: „Sie wissen, daß, die solches tun, nach Gottes Recht den Tod verdienen; aber sie tun es nicht allein, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun“ (Röm. 1,12). Und Petrus schreibt: „Das befremdet sie [die Heiden], daß ihr euch nicht mehr mit ihnen stürzt in dasselbe wüste, unordentliche Treiben, und sie lästern …“ (1. Petr. 4,4). Jesus sagte: „mich haßt sie [die Welt], denn ich bezeuge ihr, daß ihre Werke böse sind“ (Joh. 7,7). Wenn die Gläubigen mit ihrer Abkehr vom Heidentum auch ihren Lebenswandel ändern, dann bezeugen sie damit, daß die Werke ihrer heidnischen Umgebung böse sind; und der Haß, wie ihn Jesus erlebt hatte, trifft auch sie. Rational ist das nicht. Wem die Wirklichkeit des Teufels und seine Machenschaften verborgen sind, der kann das nicht verstehen, der kann weder die Verfolgung Jesu verstehen, noch kann er Geschichte verstehen, noch kann er unsere heutige Politik verstehen. Wem hat Jesus dadurch geschadet, daß er viele Kranke heilte, daß er Blinde sehend machte, daß er den toten Lazarus auferweckte? Das Römerreich war voller Kriminalität. „Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben“ (Spr. 14,34). Der Niedergang Deutschlands auf allen Gebieten ist offensichtlich. Der Wirtschaft fehlen Fachkräfte. Doch Betriebe bildeten nicht aus, weil „geeignete“ Lehrstellenbewerber fehlten, also Bewerber die ausreichend lesen, schreiben, rechnen und sich benehmen können. Die in den Schulen vermittelten Pornokenntnisse und Okkultismuskenntnisse sind kein Ersatz für die mangelnde Beherrschung der Kulturtechniken.

5. Rechtsstaat

Falls Deutschland in der Vergangenheit ein Rechtsstaat gewesen sein sollte, so ist dieser dadurch abgeschafft, daß Rechtsbeuger, die nach der Definition des Strafgesetzbuches Verbrecher sind, die Gerichte dominieren. Eine besonders dreiste Rechtsbeugung ist, daß die Bundesverfassungsrichter Graßhof, Pa­pier, Grimm, Kühling, Jaeger, Haas und Hömig zwei Tötungsspezialisten für ungeborene Kinder das Grundrecht der freien Berufswahl (Art. 12 GG) zuerkannt haben.1 In ihrer Entscheidung hatten sie auf Seite 297 eingeräumt, daß deren Tätigkeit rechtswidrig ist. Das bedeutet: Ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen. Da die den Studienanfängern vermittelte absolut denknotwendige Binsenweisheit, daß ein und dieselbe Tat nicht sowohl rechtmäßig als auch rechtswidrig sein kann, den hochgelehrten Bundesverfassungsrichtern unmöglich unbekannt sein könnte, haben die Bundesverfassungsrichter Graßhof, Pa­pier, Grimm, Kühling, Jaeger, Haas und Hömig das Verbrechen der Rechtsbeugung begangen und gehören deshalb für ein bis fünf Jahre ins Gefängnis. Wer gegen den Kindermord ist, der muß folgerichtig auch gegen Ehebruch sein. Weil diese Konsequenz aber gescheut wird, wird das Recht gebeugt. Gewöhnlich wird Rechtsbeugung im hochgelehrten juristischen Hokuspokus versteckt. Aber durch das Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen wird die Rationalität in der Rechtsprechung als solche beseitigt. Nun herrscht reine Willkür. Die Stärke des Rechts wird durch das „Recht des Stärkeren“ ausgetauscht. Damit haben die Bundesverfassungsrichter Graßhof, Pa­pier, Grimm, Kühling, Jaeger, Haas und Hömig die Gesinnung von Hitler, von Stalin, von den Mafiosi und von allen anderen Verbrechern.

Die Idee vom Rechtsstaat ist auf christlichem Denken gewachsen, und mit der Abkehr vom Christentum muß der Rechtsstaat zwangsläufig untergehen. Das war den Vätern des Grundgesetzes bewußt. Deshalb haben sie als Lehre aus der nationalsozialistischen Willkürherrschaft in der Präambel an die „Verantwortung vor Gott“ erinnert.

In der DDR verkündete Walter Ulbricht die „Zehn Gebote der sozialistischen Moral“. Der Volksmund fügte das „Elfte Gebot“ hinzu, welches lautet: „Du sollst dich nicht erwischen lassen“. Ohne das Bewußtsein der Verantwortung vor Gott werden nicht nur die „Zehn Gebote der sozialistischen Moral“, sondern auch alle anderen Gebote und Gesetze auf das „Elfte Gebot“ reduziert. Staaten verkommen zu Mafiabanden, auch „Volksgemeinschaft“ genannt. Gesetze schützen zwar den einzelnen Volksgenossen; wer aber nicht zur Volksgemeinschaft gehört wie z. B. Juden, Geisteskranke, sowjetische Kriegsgefangene, Zeugen Jehovas und andere, ist aber von diesem Schutz ausgeschlossen. Da in unserer Demokratie die Ehebrecher in der Mehrheit sind, sind Kinder bis zu einem willkürlich festgesetzten Alter vom Tötungsverbot ausgenommen. Denn der politische Wille ist entscheidend. In der Demokratie ist es der Wille der Mehrheit des Pöbels und in Diktaturen und Monarchien der Wille des Diktators bzw. des Königs: „Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche“ (Luk. 19,14), wie Jesu Feinde im Gleichnis sagten. Der russische Schriftsteller Dostojewski erkannte: „Ohne Gott ist alles erlaubt“. Warum sollten diese Verbrecher, die den Kindermord fördern, uns nicht auch um unser Vermögen betrügen (z. B. durch den Euro, der von Anfang an ein Betrugsprojekt war), uns durch eine als „nebenwirkungsfreie“ Impfung getarnte Giftspritze töten, uns in den Dritten Weltkrieg hineinlügen u. s. w.? Wer innerhalb dieser wie Mafiabanden funktionierenden Staaten vom allgemeinen Konsensus „Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche“ (Luk. 19,14) abweicht, wird zu allen Zeiten verfolgt. Denn er integriert sich nicht in eine Verbrecherbande und zeigt dadurch den Herrschenden und der Gesellschaft, daß deren Werke böse sind.

6. Kirchentum

So gab es im Römerreich mehrere blutige Verfolgungen. Trotzdem, oder deshalb, breitete sich die christliche Botschaft aus. Mehr und mehr Heiden strömten in die Kirche, und sie brachten Restbestände ihres Heidentums hinein. Das ist vergleichbar mit Aarons Goldenem Kalb, in dem der heidnische Götzendienst mit dem Glauben an den Gott verschmolzen war, der sein Volk aus Ägypten herausgeführt hat. Märtyrer übernahmen die Funktion heidnischer Götter, und Reliquien und geweihte Kunstwerke wurden verehrt. Der Schmale Weg der Jesusnachfolge wurde politischen Erfordernissen angepaßt und der römischen Staatsideologie angeglichen. Jesus lehrt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh. 18,16). Doch das Kirchentum, das sich herausbildete, war sehr wohl von dieser Welt. Wie der römische Kaiser der oberste Herrscher in der Welt und in religiösen Dingen war, so beansprucht der Papst die Herrschaft über alle Könige und über alle geistlichen Führer. Bis heute wird das beim Protokoll eines Papstbesuchs berücksichtigt. Der Papst geht nicht zum Regierungschef, sondern er empfängt ihn in einer kirchlichen Einrichtung. Wie die geistlichen Führer zur Zeit Jesu das Reich Gottes in dieser Welt bauten, so bauen Päpste und Bischöfe die Kirche in dieser Welt. Und die vom Papst geleitete Organisation halten sie für die Kirche Jesu. In diesem Denken hängt die einzelne Rebe nicht direkt am Weinstock, sondern am Priester; der Priester hängt am Bischof; und der Bischof hängt am Papst, von dem behauptet wird, er würde an Christus hängen. Durch die kirchliche Hierarchie sei der einzelne Gläubige mit Christus verbunden. Außerhalb der Kirche gibt es kein Heil, sagte Kirchenvater Augustin. Und mit Kirche ist die vom Papst geleitete Organisation gemeint. Wie Christus die Welt und die Gemeinde regiert, so regiert der angebliche Vertreter Christi die Kirche und die weltlichen Königreiche. Ketzerei wird dann ebenso strafrechtlich verfolgt wie andere Verbrechen, auch durch den Henker. Und das Gotteswort wurde nach den Erfordernissen des päpstlichen Machtzuwachses zurechtgeboten. So wurde die Lehre vom Ablaß vom Interesse der Gewinnmaximierung des Ablaßhandels geleitet. Das löste die Reformation aus.

7. Reformation und Wiedertäufer

Mit der Reformation wurde das Papsttum als vom Teufel gestiftet abgelehnt. So schrieb Luther 1520 in seiner Adelsschrift: „Denn was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, daß es schon Priester Bischof oder Pabst geweihet sei“.2 Weder der Papst noch die kirchliche Tradition galt den Reformatoren als Glaubensgrundlage, sondern „allein die Schrift“. Doch wir müssen unterscheiden zwischen den richtigen Worten und dem tatsächlichen Glauben, der das Handeln prägt.

So haben die Reformatoren das Nicänische Glaubensbekenntnis beibehalten. Darin steht, daß der Heilige Geist vom Vater und dem Sohne ausgeht. In der Bibel steht, daß der Heilige Geist vom Vater ausgeht (Joh. 15,26) und daß der Sohn in sendet (Joh. 16,7). Nirgendwo ist zu erfahren, wo geschrieben steht, daß er auch vom Sohne ausgeht. Trotzdem ist das Kirchenlehre. „Allein die Schrift“ hin – „allein die Schrift“ her.

Luther wollte keine neue Kirche gründen, sondern lediglich die eine Kirche reformieren. Erst nach Luthers Tod wurde es allgemeine Erkenntnis, daß es zwei (ev. und kath.) oder drei (luth., ref. und kath.) Kirchen gibt. Luther lehrte, daß die Kirche die Schäflein sind, die ihres Hirten Stimme hören. Daß diese Lehre aber nicht seine tiefste Überzeugung war, zeigt sein Umgang mit den Wiedertäufern. Auch andere forschten in der Schrift und kamen zu anderen Erkenntnissen. Dadurch kam zusätzliche Unruhe in das Verhältnis von Staat und Kirche. Seit dem römischen Kaiser Konstantin hatten Kirche und Staat über Jahrhunderte hinweg eine symbiotische Einheit gebil­det. Mal hatte der eine, mal der andere Partner die Oberhand. Niemand wagte es, dieses gut ausbalancierte Gleichgewicht der Kräfte durcheinanderzubringen — bis die Täufer kamen. Sie waren die erste flächendeckende Bewegung, die die Verbindung von Kirche und Staat ablehnte und den Glauben unabhängig von staatlicher Reglementierung leben wollte. Sie sahen eine un­abhängige Kirche als logische Folge des Rufes Jesu in seine Nachfolge. Der Ruf Jesu hatte für sie größere Autorität als der Machtanspruch des Staates. Damit gerieten sie in direkte Konfron­tation zum Denken und Tradition ihrer Zeit und wurden zur Provokation für politische und kirchli­che Machthaber.

Auch Luther sah die Mißstände, und er wollte die Kirche reformieren. Die Täufer wollten aber Jesus nachfolgen. Die Reformatoren strebten nach Erkenntnis. Der Wiedertäufer Johan­nes Denck formulierte den Grundsatz der Täufer: „Niemand kann Christus wirklich erken­nen, der ihm nicht nachfolgt täglichen Leben“.3 Daß die gelebte Jesusnachfolge vernachlässigt wurde, warfen die Wiedertäufer den Lutheranern vor. Daß wir ohne irgendwelches Zutun der Werke selig werden, haben die Lutheraner nach Darstellung der Wiedertäufer dermaßen überbetont, daß die Werke als völlig unnötig erscheinen, und dadurch ein gottloses und gräuliches Leben entfesselt, wie man es kaum bei Türken und Tataren findet.4 Indem die Wiedertäufer den Reformatoren zutreffenderweise bezeugten, daß ihre Werke böse sind, und indem sie selbst ein heiliges Leben führten, wurden sie von diesen ebenso gehaßt, wie Jesus von der Welt gehaßt worden war. So heißt es in einer von Luther mitverfaßten Schrift Melanchthons aus dem Jahre 1536: „Wie vorzei­ten die Donatisten auch eine Wiedertaufe und Sonderung anrichteten und keine Ursache hatten, denn allein diese, es wären Priester und Leute in der anderen Kirche, die wären nicht fromm; sie wollten eine Kirche machen, die ganz rein wäre. Solches haben wir von etlichen Wiedertäu­fern gehört [; da wir sie fragten]: Warum sie Sonderung machen, auch von den Kirchen, da sie die Lehre und Gottesdienst nicht strafen könnten? sagten sie, wir führten ein böses Leben, seien geizig ac., sie wollten aber eine reine Kirche machen. Auf diesen Fall ist das Gesetz in Codice gemacht durch Honorium und Theodosium, darin steht, daß man die Wiedertäufer töten soll; denn Trennung und neue Ministeria anrichten, allein von wegen der Anderen bösen Sitten, ist gewißlich wider GOtt; und dieweil es sehr ärgerlich und zu ewigem Unfrieden Ursache gibt, soll die weltliche Obrigkeit solches mit Ernst wehren und strafen“.5 Und in seiner Auslegung von Psalm 82,4 hat Luther in der Tat gefordert, notfalls den Henker gegen die Wiedertäufer einzusetzen.6

Es stellt sich die Frage, wie Luthers Ruf nach dem Henker mit Jesu Auslegung seines Gleichnisses vom Unkraut unter dem Weizen (Matth. 13,24-30. 36-43) vereinbar ist. Im Gleichnis sagt der Hausvater: „Lasset beides miteinander wachsen bis zur Ernte“. Melanchthon zitiert in seiner 1531 verfaßten und 1537 zur Bekenntnisschrift erhobenen Apologie7 der Augsburgischen Konfession Jesu Auslegung „Der Acker ist die Welt“ und fügt hinzu „nicht die Kirche“. Somit wußten die Reformatoren, daß Jesus nicht will, daß irgendwelche fehlbare Menschen die Ketzer aus der Welt entfernen. In der Kirche sollen wir das Unkraut aber nicht wachsen lassen. Doch Luther und Melanchthon machten es umgekehrt. Weil die Kirchen der Lutheraner voller Unkraut waren, die Wiedertäufer aber in der Kirche kein Unkraut duldeten, wollten sie die für Unkraut gehaltenen Wiedertäufer aus der Welt ausraufen. Haß und „heiliger“ Zorn vereinten sich zu einer Christenverfolgung, wie man sie in Mitteleuropa seither nicht wieder gesehen hat. Wer den Heiligenschein von Sankt Luther poliert, der sollte folgende Frage beantworten: Hat Christus uns aufgefordert, andere zu verfolgen; oder hat er vorhergesagt, daß wir verfolgt werden?

Durch die Wiedertäufer sah Luther das System der Volkskirche, der alle Bewohner eines Landes angehören, gefährdet. Deshalb durften nur durch die Obrigkeit lizenzierte Prediger das Gotteswort verkünden: „wo man nicht auf dem Beruf oder Befehl fest stünde und dränge, würde zuletzt keine Kirche nirgend bleiben. Denn gleich wie die Schleicher unter uns kommen, und unsere Kirchen zertrennen und verwüsten wollen, also wür­den hernach auch andere Schleicher in ihre Kirchen kommen, und zer­trennen und verwüsten, und fortan würde des Schleichens und Trennens, eins über das andere, nimmermehr kein Ende, oder müßte bald nichts mehr von keiner Kirche bleiben auf Erden“.8Diese Behauptung zeigt, daß Luther nicht wirklich in den Schafen, die Jesu Stimme hören, die Kirche sieht, sondern in der Organisation, die gefühlt auf Christus zurückgeht, die lediglich in einzelne Landeskirchen zerfiel, von denen einige durch die Reformation gingen. Wie die Katholische Kirche vom Papst und den Bischöfen geleitet wird, so werden die evangelischen Landeskirchen von den Landesfürsten geleitet. Natürlich entscheiden diese nach politischen Gesichtspunkten. Rückgratlose Hoftheologen (Formulierung von Heussi)9 biegen das Gotteswort nach den Wünschen der Obrigkeit zurecht, und an staatlichen Universitäten indoktrinierte Prediger tragen die Teufelslehren in die Gemeinden. Nach Luther darf der einzelne Untertan die „Teufelsboten“ (der Wiedertäufer) nicht anhören, sondern sei verpflichtet, sie bei der Obrigkeit oder dem Pfarrer zu denunzieren.10 Diese Entgleisung ist aus dem Jahre 1532. Am Anfang der Reformation, als er sich gegen die Autorität des Papstes wandte, schrieb er im Jahre 1520: „Denn was aus der Taufe gekrochen ist, das mag sich rühmen, daß es schon Priester Bischof oder Pabst geweihet sei“.11 Doch jetzt, im Jahre 1532, wo er sich mit seinen Komplizen selbst zum Papst aufspielt, darf der einzelne getaufte Untertan nicht mehr zum Papst geweiht sein. Luther bog also das Gotteswort so zurecht, wie er es brauchte. Genau das hatte Jesus den Pharisäern und Schriftgelehrten in Matth. 23 vorgeworfen. Diese „Bauleute“ wollten das, was sie für das Reich Gottes hielten, dadurch bauen, daß sie die Wege Gottes verließen. Dazu haben sie nicht nur Jesus getötet, sondern wollten auch den Lazarus ermorden, haben den Stephanus gelyncht und wollten den Apostel Paulus umbringen. Die Verfolgung der ersten Christen ging von ihnen aus (1. Thess. 2,14-16).

8. Siegergeschichtsschreibung

In der Siegergeschichtsschreibung reduziert sich Sündenerkenntnis weitgehend auf die Erkenntnis der Sünden anderer, während die eigenen Sünden tabuisiert werden. So hätten angeblich nicht die „Juden“, sondern die Römer Jesus ermordet. Die biblische Schuldzuweisung an die „Juden“ sei Geschichtsfälschung im Interesse der Römer. Katholiken tabuisieren die Bluttaten der Päpste. Von den Bluttaten Luthers hatte ich im Theologiestudium weder am Seminar der Lutherischen Freikirche in Leipzig noch am Seminar der amerikanischen Wisconsinsynode erfahren, noch werden sie in Kirchengeschichtsbüchern orthodoxer „Lutheraner“ erwähnt. Das kann unmöglich an Unkenntnis liegen, da die Blutspur, die Luther in der Geschichte hinterlassen hat, so breit ist, daß sie niemand übersehen kann, der in der Kirchengeschichte forscht. Diese kirchliche Volksverdummung, die durch bewußtes Weglassen einen Bluthund als Heiligen erscheinen läßt, ist bei den Gottlosen gang und gäbe. Im DDR-Schulbuch sah ich eine Abbildung, wie die Sowjetarmee bei der „Befreiung“ Berlins Essen verteilt hat. In keiner DDR-Veröffentlichung stand etwas Schändliches über diese Armee der barmherzigen Samariter. Dagegen wurden in Westdeutschland die umfangreichen und schweren Nachkriegsverbrechen der amerikanischen „Befreier“ an den Besiegten verschwiegen. Dagegen informiert die Bibel über die Sünden der Erzväter, über die Sünden von Gottes Volk Israel und deren Könige, über das Versagen der Propheten, über den Kleinglauben und Sünden der Jünger und über Mißstände in den Gemeinden. Denn die Bibel ist getragen von dem „Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann“ (Joh. 14,17), während Kirchendiener vom Weltgeist getragen sind und die Vorzüge ihres religiösen Angebotes anpreisen im Unterschied zu den Mißständen der Konkurrenz.

Mir wird verübelt, daß ich auch solche Lutherworte zitiere12, die der Reformator besser nicht geschrieben hätte. Denn das würde den Glauben zerstören. „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1. Kor. 3,11). Wenn der Glaube ohnehin nicht auf Christus gegründet ist, dann spielt es keine Rolle, ob er auf Luther, auf irgendeinen Baptistenhäuptling oder auf den Papst gegründet ist. Wir unterscheiden uns dann nur dadurch von den Katholiken, daß wir eine andere Tradition haben. Wer mir meine Lutherzitate verübelt, der muß sich die Frage gefallen lassen: Wessen Diener bist du? Bist du ein Diener Christi, dessen Reich nicht von dieser Welt ist; oder bist du Diener einer Kirche, die sehr wohl in dieser Welt ist? Denn niemand kann zwei Herren dienen. Und Luther hat wie schon die Päpste und die Pharisäer und Schriftgelehrten in seinem Kirchendienst die Wege Gottes verlassen. Es wird eingewendet, daß Luther richtig gelehrt hat. Auch die Pharisäer und Schriftgelehrten hatten richtig gelehrt. Denn Jesus sagte: „Alles, was sie sagen, das tut und haltet …“ (Matth. 23,3). Auch der Papst in Rom lehrt richtig und sogar der Teufel. Denn er sagte: „Es steht geschrieben …“ (Matth. 4,6) und daß Paulus und Silas Knechte des höchsten Gottes sind, die den Weg des Heils verkündigen (Apg. 16,17).

Die Wiedertäufer lebten im Gehorsam gegenüber Christus und taten bei der ersten Gelegenheit das, was sie als Wille Christi erkannt hatten. Wenn sich ihnen niemand anschloß, dann handelten sie als Minderheit. Dagegen nahmen die Reformatoren Rücksicht auf die Mehrheit und warteten, bis „jeder bereit war“, bevor sie Änderungen an der kirchlichen Ordnung vornahmen. Die Reformatoren folgten vernünftigen Überlegungen. Theologen, Fürsten und Gelehrte berieten miteinander, welche reformatorische Linie sinnvoll und durchsetzbar war. Die Täufer folgten Jesus nach, ohne groß Pläne zu machen. Das erschien oft unvernünftig. Aber dazu sahen sie sich von Christus herausgefordert, und darin lag das Geheimnis ihrer Kraft. Sie lebten in der Gemeinschaft der Leiden Christi (Phil. 3,10). Und die ach so „rechtgläubigen“ Reformatoren hatten durch ihre Hetze bewirkt, daß die Leiden Christi reichlich auf sie gekommen waren (2. Kor. 1,5). Der heilige Lebenswandel der Wiedertäufer wurde von deren Gegnern registriert und als Schafspelz gedeutet, mit dem die falschen Propheten bekleidet sind.13 Den Wiedertäufern ist in der Tat vorzuwerfen, daß sie die Mücken nur unzureichend ausgesiebt haben.14 Aber indem Luther seine eigene richtige Lehre ignorierte und die Obrigkeit angeblich aus dem Gotteswort belehrte, daß sie verpflichtet sei, die Wiedertäufer notfalls dem Henker zu übergeben, hat er Kamele verschluckt. Wie die „Bauleute“ zur Zeit Jesu und wie die Päpste wollte auch er die Kirche vor ihrer Zerstörung retten. Um dem Werk Gottes zu dienen, hat er die Wege Gottes verlassen. In 1. Kor. 12, wo die Geistesgaben aufgezählt werden, ist keine Unterscheidung von reiner Lehre und Irrlehre genannt, wohl aber die Gabe der Geisterunterscheidung (V. 10). Beides ist nicht dasselbe. Welcher Geist, welche Gesinnung, führt zu welchen Handlungen und zu welcher Lehre? Die Pharisäer suchten nach Wegen, die Bosheit ihres Herzens auszuleben, ohne dabei zu sündigen.

9. Zweireichelehre

Der Schmale Weg (Matth. 7,14) der Jesusnachfolge kann durch geringe Ungenauigkeiten in der Lehre erheblich verbreitert werden. Dadurch wird der Verfolgungsdruck entschärft. Nach Luther seien wir Bürger zweier Reiche, Bürger des Reiches Gottes und Bürger der Welt, die Luther ebenfalls als „Reich Gottes“ bezeichnete, wenn auch nur als „Reich Gottes zur Linken“ im Unterschied zum „Reich Gottes zur Rechten“, Gottes eigentlichem Reich. Da Christus beide Reiche regiert, wenn auch auf unterschiedliche Weise, würden wir nicht zwei Herren dienen. Nach biblischer Lehre sind wir aber nicht Bürger der Welt, sondern lediglich Fremdlinge (1. Petr. 2,11). Zwar ist Christus alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden (Matth. 28,18); aber dadurch wird die Welt noch nicht zum „Reich Gottes zur Linken“. Das Gotteswort wird erheblich verfälscht, wenn man in nachfolgenden Stellen über die Feindschaft der Welt das Wort „Welt“ durch „Reich Gottes zur Linken“ ersetzt: Joh. 16,20.33; Joh. 12,31; Joh. 16,11; Eph. 2,1f; Eph. 6,12. Jesus sagt: „Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe“ (Matth. 10,16). Das heißt, wir sind in der Welt ebenso Fremdlinge, wie Schafe in einem Wolfsrudel Fremdkörper sind. Allerdings schützt Christus, dem alle Macht auch auf Erden gegeben ist, seine Schafe, so wie er seinerzeit einen Daniel in der Löwengrube geschützt hatte. Aber dadurch wird die Wolfsgesellschaft noch nicht zur Schafherde Jesu, die Wölfe werden dadurch nicht zu Jesu Schafen, die auf Jesu Stimme hören; und die Wolfsgesellschaft wird dadurch auch nicht zum „Reich Gottes zur Linken“. Die Wölfe empfinden sehr zutreffend, daß Jesu Schafe einen anderen König haben als den Leitwolf irgendeines Wolfsrudels.

Wären die Gläubigen in der Tat Bürger beider Reiche, dann wären ein und dieselben Personen zugleich zweierlei: Sie wären erstens Schafe Jesu, die Christus mitten unter Wölfe sendet. Sie wären zweitens Wölfe, unter die Jesus Christus seine Schafe aussendet. Durch den Schwindel von der christlichen Gesellschaft war es zur Zeit Luthers nicht im Blickfeld und ist es häufig auch heute nicht im Blickfeld, daß die Gläubigen in einer Wolfsgesellschaft leben. Wie könnte denn Luther sonst behaupten, daß Gott und der Kaiser nicht widereinander seien?15 Durch den Schwindel von der christlichen Gesellschaft hatte Luther nicht im Blick, daß das, was die Bibel über die kriminelle Energie der Gottlosen sagt,16 auf die eigene Obrigkeit zutreffen könnte. Erschrecken kann man, wenn man bei Luther liest, daß im weltlichen Bereich nicht Christi, sondern des Kaisers Wort gilt.17

Später wird Hitler sagen: „Über den deut­schen Menschen im Jenseits mögen die Kirchen verfügen, über den deutschen Menschen im Diesseits verfügt die deutsche Nation durch ihre Führer“18. Im Klartext: Christus regiert im Himmel, und Hitler regiert auf Erden. Die Schafspelzträger in der Politik, die für Schafe Jesu gehalten werden wollen, würden das natürlich nicht zugeben. Aber sie handeln in diesem Sinne, indem sie Jesu Königsherrschaft in der Welt auf die Rolle eines Königs in einer repräsentativen Monarchie wie z. B. in England beschränken. In England gilt der König als Staatsoberhaupt, hat aber weniger zu entscheiden als die Regierung. Wer Jesu Königsherrschaft auf den Himmel beschränkt und ihm auf Erden lediglich eine repräsentative Funktion zugesteht, der muß sich nicht vorwerfen lassen: „Diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote und sagen, ein anderer sei König, nämlich Jesus“ (Apg. 17,7). Auf diese Weise haben die „Gläubigen“ die Verfolgung, die nach Jesu Worten zu seiner Nachfolge gehört, entschärft. Je stärker „Gläubige“ sich in der Welt, also auf dem Breiten Weg, integrieren, je mehr das „Gottesvolk“ ist „wie alle Nationen“ (1. Sam. 8,20), um so mehr denkt und handelt es wie seine heidnische Umgebung, um so mehr übernimmt es deren Wertungen, um so mehr mutieren Jesu Schafe zu Wölfen, die von den anderen Wölfen als ihresgleichen anerkannt werden. „Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das ihre lieb“ (Joh. 15,19). Deshalb bekommen auch kirchliche Würdenträger die höchsten Karnevalsorden. So war Karl Kardinal Lehmann Träger des Ordens „Wider den tierischen Ernst“ und Joseph Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., Träger des Karl-Valentin-Orden. Diese Ehrungen für Kirchenmänner sind eine Werbung für den Breiten Weg.

10. denken wie Weltmenschen

Unter den Wölfen hat der erfolgreichste Räuber das höchste Ansehen. Das zeigen Bezeichnungen wie „Alexander der Große“, „Karl der Große“, „Peter der Große“, „Friedrich der Große“, und „Katharina die Große“. Denn Größe ist keine geistige oder moralische, sondern entspricht der zu ihren Glanzzeiten vergossenen Blutmenge. Die alttestamentlichen Propheten hatten gegen den Götzendienst in Israel gepredigt, Jesus warnte vor dem Sauerteig der Pharisäer und die Apostel vor den Irrlehren. Doch die Lobpreisungen erfolgreicher Raubmörder war heidnisches Allgemeingut, und ist es zum Teil bis heute geblieben. Doch darauf hatten die Pfaffen nicht reagiert, weil sie in ihrer Wolfsgesellschaft integriert waren, so daß sie wie Wölfe dachten, so wie die falschen Propheten Israels den Götzenkult praktizierten. Außerdem sei die positive Wertung des Raubmördertums Politik; und die Zweireichelehre dient als frommer Vorwand, nicht auf politische Fragen einzugehen. Bringt jemand einen einzigen Menschen um, dann wird er als Mörder verachtet. Bringt er aber durch Raubzüge Tausende um wie Friedrich II., dann nennt man ihn „den Großen“. Niemand nennt seinen Sohn Kain nach dem ersten Brudermörder; aber es gibt viele Alexander, benannt nach „Alexander dem Großen“.

Wertungen geschichtlicher Vorgänge wirken als Handlungsanleitungen für die Gegenwart, und die vielgepriesenen Bluttaten der Vergangenheit werden nachgeahmt. Als im 19. Jahrhundert sich die Deutschen nach der deutschen Einheit sehnten, wie sich die Gläubigen nach ihrer himmlischen Heimat sehnen, inszenierte Bismarck drei Kriege. Der letzte seiner drei Kriege war gegen den „Erbfeind“ Frankreich, den Bismarck mit schmutzigen Mitteln vorsätzlich herbeiführte. Dessen war er sich auch bewußt. Denn in einem Brief schrieb er selbst, daß er für seine Person das Prinzip der Legitimität sei­nem „spezifisch preußischen Patriotismus“ vollständig unterordne.19 Damit meinte er, daß er den Willen Gottes der angestrebten Reichsgründung unterordnete. Christus regiert nicht nur im „Reich Gottes zur Rechten“, sondern auch im „Reich Gottes zur Linken“. Und als Entscheidungsträger im „Reich Gottes zur Linken“ hatte Bismarck bewußt gegen seinen himmlischen König rebelliert, zu dem er sich an anderer Stelle mit frommen Worten bekannte. Bismarcks Kriegspolitik bedeutet: Christus mag im Himmel regieren, doch auf Erden habe er weniger zu entscheiden als der preußische Kanzler. Genau das ist die Rolle eines Königs in einer repräsentativen Monarchie. Der Name Jesu wurde hochgepriesen, er wurde HERR, HERR genannt, aber sein Wille wurde bei der preußischen Kriegspolitik mißachtet. Auch Bismarck konnte nicht zwei Herren dienen. Die langersehnte deutsche Einheit war erreicht, aber Jesus Christus wurde als Oberhaupt Preußens verworfen. „Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche“ (Luk. 19,14).

Bei dem allgemeinen Jubel über die langersehnte deutsche Einheit hatten es die blinden Blindenführer (Matth. 15,14) auf den Kanzeln, diese „stummen Hunde, die nicht bellen können“ (Jes. 56,10), versäumt, auf die verhängnisvolle Verwerfung Christi hinzuweisen. Anstelle von dem, was man deshalb nicht zitieren kann, weil es nicht gesagt wurde, obwohl es hätte gesagt werden müssen, sei hier eine Entgleisung aus einem ansonsten frommen Predigtbuch wiedergegeben: „Es ist heute der zweite September, der Tag, an welchem wir gedenken der Groß­that unseres Gottes, als er vor dreizehn Jahren unserem greisen Heldenkaiser den Sieg verlieh über unseren alten Erbfeind und die königliche Botschaft durch alle Lande und Herzen widerhallte: ‚Welch´ eine Wendung durch Gottes Fügung!‘ Wem soll der erste Dank erschallen? Dem Gott, der groß und wunderbar Aus langer Schande Nacht uns al­len In Flammen aufgegangen war. Das läuten die Glocken, das donnern die Geschütze am heutigen Tage, und wir wollen im Hause des Herrn frohlocken und danken mit dem Liede Mirjams: ‚Lasset uns dem Herrn singen, denn er hat eine herr­liche That gethan.‘“20 Wer so predigt, zu dem passen Jesu Worte: „Die Welt kann euch nicht hassen. Mich aber haßt sie, denn ich bezeuge ihr, daß ihre Werke böse sind“ (Joh. 7,7). Und Jakobus schreibt: „Ihr Abtrünnigen, wißt ihr nicht, daß Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein“ (Jak. 4,4). Die Wege Gottes verlassen, das mag menschliche Klugheit gewesen sein, aber dieser Irrweg hat keinerlei göttliche Verheißung.

Als Freunde der Welt hetzten viele Prediger dann für den Ersten Weltkrieg, z. B. Pastor Ernst Modersohn. In seiner Broschüre Der Segen des Krieges21 zitierte er: „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir, Dein Stecken und Stab trösten mich.“ Er verschweigt aber, daß es in Ps. 23 heißt „Der HERR ist mein Hirte“ und nicht „Der Kaiser ist mein Hirte“, und daß Jesus in Joh. 10 diesen Trostpsalm auf sich bezieht, daß seine Schafe seine Stimme hören und nicht die Stimme des Kaisers, daß sie ihm nachfolgen, anstatt im Kugelhagel dem Kaiser auf dessen sündigen Wegen des Blutvergießens voranzugehen. Natürlich wurde in den Kirchen gepredigt, daß Jesus als unser Guter Hirte seinen Schafen vorangeht. Aber im „Reich Gottes zur Linken“ sprach der Kaiser zwar ständig fromme Worte, entschied aber nach politischen Gesichtspunkten, ohne sich von Christus leiten zu lassen. Dadurch blieb vielen verborgen, daß die damalige Kriegspolitik mit der Botschaft des „Friedefürsten“ (Jes. 9,5) unvereinbar war.

Die ganze Kultur war durch und durch antichristlich. Der Apostel Paulus warnt: „Seht zu, daß euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre der Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus“ (Kol. 2,8). Und dieses antike Heidentum wurde im 19. Jahrhundert als große Kultur verehrt, als ob wir von den Heiden etwas lernen könnten. Sichtbar wird das am Baustil, der antike Götzentempel nachäfft, und das sogar bei Kirchgebäuden, z. B. dem Berliner Dom. Daß man die erhöhten Baukosten für die Säulen und dem Dreieck darauf, sowie für die flachen Treppen und die Götzenstatuen hinnahm, zeigt, daß irgendwer zu viel Geld hatte. Ohne Lateinkenntnisse gab es früher kein Abitur. Und wenn auch noch Griechisch gelernt wurde, dann nicht das neutestamentliche Griechisch, sondern das der heidnischen Philosophen. Goethes Faust galt als große Literatur. Darin sagt Mephisto, zu dem Goethe den Teufel verharmlost: „Ich bin Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft“. Also die Sünde, die nach biblischer Wertung zu nichts gut und durch nichts zu rechtfertigen ist, bringe die Entwicklung voran. Und Goethes Faust und Nietzsches Zarathustra wurden nach dem Neuen Testament von den Soldaten des Ersten Weltkrieges am häufigsten mit ins Feld genommen. In der Kirche wurde die Bibellehre vom Heil in Christus geschwafelt, aber der tatsächliche Glaube war heidnisch.

Das wirkte sich in der Verbrechergesinnung aus, die zum Heidentum gehört und durch die Bluttaten als Heldentaten gewertet wurden. Wer den Raubmörder Friedrich II. als „den Großen“ bezeichnete, wer das Werk Bismarcks pries, dessen Denkmäler noch heute stehen, der hat dem den Weg bereitet, der als „Adolf der Große“ in die Geschichte eingehen wollte. Wenn man heute Mein Kampf liest, da fragt man sich, wie Hitler bei seinem offensichtlichen Antichristentum und bei über 95% Kirchenmitgliedern in der Bevölkerung eine Chance gehabt haben konnte gewählt zu werden. Aber sein antichristliches Gedankengut war lange vor ihm Allgemeingut. Das gilt auch für das in Mein Kampfgepredigte „Recht des Stärkeren“. Es ist eine zwingende Konsequenz von Darwins Evolutionslehre, die Hitler ebenfalls verkündigte und die noch heute im Schulbuch steht. Der Umgang des Fuchses mit den Gänsen und der Katze mit den Mäusen galt ihm als Vorbild für sein politisches Handeln. Wer Darwins Evolutionslehre zustimmt, der hat keine Argumente, um Hitlers Schlußfolgerungen abzulehnen. Sein Irrtum war lediglich, daß er sich selbst in der Rolle des Fuchses beziehungsweise der Katze sah, anstatt seine Kriegsgegner. Bismarck war lediglich wesentlich klüger als Hitler. Deshalb hat er seine Kriege gewonnen. Aber Hitlers Denk- und Handlungsweise ist die gleiche wie die seiner vielgepriesenen Vorläufer. „Friedrich der Große“, Bismarck und „Adolf der Große“ – das ist eine Linie.

11. Verfolgung Andersdenkender

Jesus sagte seinen Jüngern in der Nacht, in der er verraten ward: „Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von dieser Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt“ (Joh. 15,19). Diese Worte Jesu trafen nicht auf die Kirchenmitglieder zu, die Hitler gewählt hatten. Sie wurden belehrt, daß sie „Bürger des Reiches Gottes zur Linken“, also Bürger der Welt und somit Deutschlands seien. Und Jesu Königsherrschaft im „Reich Gottes zur Linken“ und somit über Deutschland wurde zur konstitutionellen Monarchie reduziert. Diese Bürger Deutschlands brauchten sich somit nicht vorwerfen lassen, daß sie sagen würden, ein anderer sei König, nämlich Jesus. Der Apostel Paulus schreibt: „Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus“ (2. Kor. 10,4f). Dieses Gotteswort scheint dem Pastor unbekannt gewesen zu sein, der im Jahre 1934 in der von Ernst Modersohn herausgegebenen Zeitschrift Heilig dem Herrn besonders der Jugend das Buch Mein Kampf empfahl, das in der christlichen Harfe-Buchhandlung in Bad Blankenburg verkauft wurde. In Mein Kampf steht viel Richtiges. Doch, wie bereits zitiert, lehrt sogar der Teufel richtig. Der Mangel, daß in Mein Kampf in manchem Detail vom Schmalen Weg der Jesusnachfolge abgewichen worden war, mag als hinnehmbar empfunden worden sein. Doch die Bibel kennt nur entweder – oder. Es gibt nur zwei Wege, den Schmalen Weg und den Breiten Weg (Matth. 7,13). Es gibt nur zwei Ziele: den Himmel und die Hölle. Es gibt keinen Mittelweg. Jedes Abweichen vom Schmalen Weg ist ein Wechsel auf den Breiten Weg. Es gibt nur zwei Führer, und zwar Christus und den Teufel. Allerdings verstellt sich der Satan zum Engel des Lichtes (2. Kor. 11,14), und dessen Diener verstellen sich zu Dienern der Gerechtigkeit (2. Kor. 11,15). Für einen solchen Diener der Gerechtigkeit wurde Hitler gehalten. Pastor Modersohn bezeichnete ihn als „Gnadengeschenk Gottes an das deutsche Volk“22. Durch die Grundsatzentscheidung – die allerdings nicht offen ausgesprochen wurde – „Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche“ (Luk. 19,14), war Deutschland zur Räuberbande verkommen und in den Bandenkriegen mit anderen Räuberbanden unterlegen. Mit dem allen Räuberbanden gemeinsamen „Recht des Stärkeren“ haben die Sieger des Ersten Weltkrieges den Besiegten ausgeplündert und dadurch Hitler den Weg bereitet. So schrieb Pastor Modersohn in seiner Selbstbiographie: „Zur rechten Zeit hat Gott uns in Adolf Hitler den Führer gegeben, der unser Volk aus seiner tiefen Erniedrigung herausgeführt hat“.23 Natürlich ist mit der „tiefen Erniedrigung“ nicht das Sündenelend gemeint, sondern die Ausbeutung Deutschlands durch den Versailler Diktatfrieden.

Als Modersohn im Jahre 1940 diese Lobpreisung Hitlers veröffentlichte, war Pastor Schneider seit dem 18. Juli 1939 im KZ Buchenwald bereits „gestorben“. Er wurde beschuldigt: „Pfarrer Schneider ist bereits über den ganzen Hunsrück als übler reaktionärer und fanatischer Hetzer gegen die nationalsozialistische Weltanschauung (die er auch mir gegenüber als ‚Teufelswerk‘ bezeichnete) berüchtigt. Er hat nicht nur die Volksmeinung in seinen Gemeinden Dickenschied/Womrath vergiftet, sondern bereits auch in weitere Umgebung heimlich wühlend und Flugblätter verteilend.“24 Eine andere Beschuldigung war: „Er leugnet, dass Adolf Hitler ein Christ ist. Pfarrer Schneider redet von der SA in verunglimpfender Sprache, indem er die Organisation als ‚braune Horde‘ bezeichnet, die mit dem Christentum nichts anzufangen wisse und die als Instrument gebraucht werde, um in Deutschland die christliche Tradition auszulöschen“.25 Derartige Beschuldigungen mögen auf Pastor Schneider zugetroffen haben, nicht aber auf die große Masse der Prediger, die – um es mit Hitlers Worten auszudrücken – „ihren kirchlichen Pflichten genau so oder wahrscheinlich besser genügen als die politischen Hetzer, ohne daß sie jemals mit den staatlichen Gesetzen in einen Konflikt geraten sind“.26 Sie handelten nach der Devise: Leben und leben lassen. Das Gotteswort predigen, aber die Feinde Christi, diese reißenden Wölfe, die das Gottesvolk in die Nazibewegung integrieren wollten, nicht allzu sehr reizen. Diese Prediger waren – biblisch ausgedrückt (Jak. 4,4) – Freund der Welt. Es wäre auch anders gegangen. Jemand riet ihm: „Schau dir die hiesigen Pfarrer an, … Sie sind keine Nazis, aber sie tun ihren Dienst, ohne Unannehmlichkeiten für sich und ihre Familien heraufzubeschwören“.27 Diese Art von „Christentum“ erlebte Paul Schneider in einem Haus der Basler Mission. Dort gab es morgens und abends Andachten. Aber er vermißte den Kampf oder das Bekenntnis, das zur Gemeinde gehört. „Bei dieser Art kann man wohl im Frieden bleiben mit den öffentlichen Ge­walten, die gegen die Kirche Gottes aufgestanden sind“, äußerte er.28

Für Pastor Schneider war nicht die Frage, wieviel politische Unkorrektheit die Nazis tolerieren würden. Daß sein Verhalten tödlich ausgehen wird, hatte ihm seine Frau vor­hergesagt. Denn als die Familie einen Garten kaufte, hatte sie unter Hinweis auf ihre vorherseh­bare Witwenschaft angeregt, daß der Garten auf ihren Namen eingetragen wird. Wiederholt kam Pastor Schneider in Schutzhaft. Wieder einmal in Schutzhaft, hätte er frei­kommen können, wenn er den Ausweisungsbeschluß aus dem Rheinland unter­schrie­ben hätte. Doch er konnte nicht. Er wurde doch deshalb ausgewiesen, weil die Obrigkeit mit dem Inhalt seiner Verkündigung nicht einverstanden war. Den Ausweisungsbeschluß zu akzeptieren hätte bedeutet, der Obrigkeit die Befugnis einzuräumen zu entscheiden, welche Bestandteile der Bot­schaft Christi wann und wo verkündigt werden dürfen und welche Lehren Jesu zu verschweigen seien.29 Es ging nicht um das, was manche unter „Glaubensfreiheit“ verstehen. Denn Pastor Schneider durfte glauben, was er wollte. Er durfte sich lediglich nicht im Rheinland aufhalten. Doch der politische Zweck dieser Entscheidung war, daß nicht das ganze Gotteswort verkündigt wird, daß nicht gepredigt wird, was der Obrigkeit mißfällt. So wurde er Ende 1937 ins KZ Buchenwald eingeliefert. Auch von dort hätte er freikommen können, wenn er seiner Ausweisung aus dem Rheinland zugestimmt hätte. Aber der Obrigkeit eine Befugnis einräumen zu entscheiden, ob das Evangelium verbreitet werden dürfe, das konnte er nicht.

Wer den Glauben auf eine Anhäufung von Dogmen beschränkt, so daß man ihn mit einem Sack Kartoffeln vergleichen kann, der wird Pastor Schneider nicht verstehen. Denn wenn der Zentnersack nur 45 kg anstatt 50 kg wiegt, so sei das immer noch mehr als nichts. Wenn Pastor Schneider im Grabe liegt, dann könne er überhaupt nicht mehr predigen, dann hätte er das ihm von Gott anvertraute Pfund auf dem Friedhof vergraben. Doch Glaube ist nicht ein Sack voller Kartoffeln, die man in dem Ausmaß an die Kirchgänger weitergeben könnte, das die Obrigkeit bereit ist zu tolerieren. Sonden bei jeder Aussonderung einer Glaubenslehre geht es für den Prediger um die Grundsatzfrage: Wessen Diener bin ich? Ein Diener Christi oder aber ein Diener der Obrigkeit? Wer ist mein Führer? Jesus Christus oder aber der jeweilige poli­tische Machthaber? Es geht also um alles oder nichts. Pastor Schneider wollte sich von Christus führen lassen. Und so hat er am Ende seines kurzen Lebens (1897-1939) als „Prediger von Buchenwald“ durch seine Verkündigung und durch sein Martyrium, das ihm seine Predigt einbrachte, noch manchem Mithäftling den Weg zu Christus gewiesen. Am 18. Juli 1939 „starb“ der kerngesunde Pastor angeblich an Herzversagen.

Auch die Nazis wollten wie Christus den ganzen Menschen; auch sie wußten, daß niemand zwei Herren dienen kann. Nicht die Kirche wurde von ihnen verfolgt, sondern nur Christus und diejenige, die Christus angehören. Denn die Kirche wurde benötigt, um die „Gläubigen“ auf den Breiten Weg zu führen. Selbst Hitler konnte fromm reden und war ein vorbildlicher Kirchensteuer­zahler. Die Menschen durften Christus dienen, aber nur in dem Ausmaß, das die Nazis erlaubten. Und diese Grenze hatte Paul Schneider überschritten. Zwei Herren gleichzeitig dienen, war für die Nazis lediglich eine Zwischenstufe, um den Glauben an den ihnen verhaßten Christus auszurotten. Zunächst sollen die Gläubigen von den Wegen Gottes nur geringfügig abweichen. Das mag ihnen auch als klug erscheinen, um der Sache Gottes zu dienen. Doch ist die Salami erst einmal angeschnitten, kann man eine Scheibe nach der anderen entfernen, ohne daß das Kürzerwerden bemerkt wird.

12. Der Staat über Christus

 Auch heute sollen die Gläubigen zwei Herren dienen. Sollte das im Einzelfall nicht möglich sein, dann hätten staatliche Vorgaben den Vorrang. So berichtet die Presse, daß nach Unionsfraktionschef Volker Kauder Deutschland ein Land sei, in dem der Staat über der Religion stehe. „Daran haben sich alle zu halten und dies müssen die Vertreter und die Angehörigen aller Religionen akzeptieren.“30 Zwar bezieht sich Kauder auf fremdsprachige Predigten in Moschen, doch die staatliche Anmaßung beschränkt sich nicht auf den Islam. Das wird durch folgenden Textbaustein erkennbar, der sich in zwei Gerichtsentscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. September 2013 befindet: „Es ist durchaus denkbar, dass einzelne religiöse Ver­haltensgebote für den Betroffenen einen so untergeordneten Stel­lenwert besitzen, dass dieser sich nicht in eine glaubensbedingte Gewissensnot gravie­renden Ausmaßes versetzt, wenn er sie in einer Konfliktlage vernachlässigt, um auf diese Weise einem entgegenstehenden staatlichen Norm­befehl Folge leisten zu können.“31 Das eine Urteil bezieht sich auf den koedukativen Sport- und Schwimmunterricht für muslimische Mädchen, das andere Urteil bezieht sich auf die verpflichtende Teilnahme an der Vorführung des Films Krabat, in dem für Okkultismus geworben wird. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen zeigen, daß das wirkliche schulische Ziel Gehirnwäsche ist und nicht Literaturkenntnisse oder, daß alle muslimischen Mädchen schwimmen können.32 Daß Gehirnwäsche als das wichtigste schulische Bildungsziel gilt, als wichtiger als lesen, schreiben und rechnen, entlarvt folgender Textbaustein des Bundesverfassungsgerichts, der zwar im Zusammenhang mit dem Schwimmunterricht und der Krabat-Filmvorführung nicht vorkommt, in dessen Sinne aber auch in diesen Urteilen das Recht gebeugt wurde: „Die Allgemeinheit hat ein be­rechtigtes Inter­esse daran, der Entstehung von religiös oder welt­an­schaulich moti­vierten ‘Parallel­gesellschaften’ entge­genzuwirken und Minderheiten auf diesem Gebiet zu in­tegrie­ren“.33 Gemeint ist: Die Gläubigen sind auf dem Breiten Weg der Hurer, der Ehebrecher, der Okkultisten und anderer Sünder, vor dem Christus uns warnt, zu integrieren. Hitler sagte: „Heute beanspruchen die Volksführung wir, d. h. wir allein sind befugt, das Volk als solches – den einzelnen Mann, die einzelne Frau – zu führen. Die Lebensbe­ziehungen der Geschlechter regeln wir. Das Kind bilden wir!34. Im Sinne dieser Vorgabe Hitlers entscheidet auch unsere Justiz, einschließlich des Bundesverfassungsgerichtes. Das ist zwar gegen das Grundgesetz, das als Lehre aus der Geschichte die Abwehrrechte des Einzelnen gegen einen übermächtigen Staat stärkt; aber wenn es sogar ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen gibt, dann wird die Karlsruher Verbrecherbande auch mit diesem Problem fertig.

13. heutige dreiste Verwerfung Christi

Wurde Jesu Königsherrschaft im „Reich Gottes zur Linken“ schon immer auf eine repräsentative Funktion wie in einer konstitutionellen Monarchie begrenzt, haben Staaten schon immer wie Gangsterbanden funktioniert, deren Rechtsordnung das „Recht des Stärkeren“ war, so übertrifft die Dreistigkeit, mit der heute die Herrschaft Christi verworfen wird, und das Ausmaß der Verbrechen, die diese Verwerfung zur Folge hat, allem, was nach der Christianisierung Europas geschah. Alle Herrscher wußten, daß die Frömmigkeit der Untertanen einen Staat erfolgreich macht. Andererseits wollte man die Gläubigen in die staatlichen Mörderbanden integrieren. Es war Aufgabe der königlichen Hoftheologen, das Gotteswort so zurechtzubiegen, daß Bluttaten als gottwohlgefällig erscheinen. Das Glockenspiel der Potsdamer Garnisonskirche spielte (allerdings erst ab 1797) die Melodie zu folgendem Text: „Üb immer Treu und Redlichkeit bis an dein kühles Grab, und weiche keinen Fingerbreit von Gottes Wegen ab“. Doch gemeint war: „… und weiche keinen Fingerbreit von den Wegen ab, die die Hoftheologen des Königs als Wege Gottes deklarieren“. Im Siebenjährigen Krieg sangen die preußischen Grenadiere auf ihrem Marsch in die Schlacht bei Leuthen im De­zember 1757 den Choralvers: „Gib, daß ich tu mit Fleiß, was mir zu tun gebühret, wozu mich dein Befehl in meinem Stande führet. Gib, daß ich’s tue bald zu der Zeit, da ich soll, und wenn ich’s tu, so gib, daß es gerate wohl.“ Durch diesen christlichen Choral wird der Befehl eines skrupellosen Raubmörders zum Befehl Gottes. Und aus Sicht der preußischen Pro­paganda war es in der Tat wohlgeraten. Mit 29 000 Soldaten besiegte Preußen eine Übermacht von 66 000 Mann. Diesen Sieg konnte man sich nur durch den Beistand Got­tes erklären. Ein Grenadier stimmte den Choral „Nun danket alle Gott“ an, der schnell zum Hymnus der Erinnerungskultur Preußens wurde.

Wie alle Akrobaten stoßen auch die Akrobaten der Bibelauslegung an Grenzen. Für Kriege und für die Ermordung Erwachsener kann man eine Rechtfertigung herbeilügen. Doch bei solchen Personen, die noch nicht die Leiber ihrer Mütter verlassen haben, ist es besonders offensichtlich, daß sie kein todeswürdiges Verbrechen begangen haben konnten. Man kann sie nur dann töten, wenn man gedanklich davon ausgeht, daß es keine Moral und keine Ethik gibt. Bei den Römern und anderen Heiden war der Kindermord vor und nach der Geburt allgemein akzeptierte Praxis; durch die Christianisierung wurde er aber als Unrecht gewertet. In der Weimarer Republik wollte die SPD, die eine marxistische Glaubensgemeinschaft ist, den Kindermord legalisieren. Doch sie scheiterte, weil es in den eigenen Reihen Widerstand gegen die Tötung der armen Proletarierkinder gab. Der Dammbruch geschah bei den Nazis, wenn zu sterilisierende Frauen bereits schwanger waren und bei Fremdarbeiterinnen. Der Unterschied von damals zu heute ist lediglich, daß damals der Staat über Leben und Tod entschied und heute das Umfeld der Kinder. Holland war führend beim Kindermord; heute ist Holland führend bei der Ermordung Alter und unheilbar Kranker. Wenn wir mit 90 Jahren nicht mehr erkennen können, daß es Zeit für ein sozialverträgliches Frühableben ist, dann werden die um Kosteneffizienz bemühten Kranken- und Pflegekassen und die um ihr Erbe besorgten Angehörigen einen „Sozialarbeiter“ bitten, im Dienste der unantastbaren Menschenwürde uns von unserem menschenunwürdigen Dasein zu erlösen.

Die große Scheinheiligkeit, mit der die Menschentötungen der Nazis verabscheut werden, ähneln den Worten der Pharisäer aus der Zeit Jesu: „Hätten wir zu Zeiten unserer Väter gelebt, so wären wir nicht mit ihnen schuldig geworden am Blut der Propheten“ (Matth. 23,30). Dabei hatten sie die Bluttaten der Prophetenmörder dadurch übertroffen, daß sie den von den Propheten verheißenen Messias ermordeten. Hätten wir in der Nazizeit gelebt, wir hätten keine Juden vergast, tönt es sinngemäß ständig in Sonntagsreden. Dabei inszenieren diese scheinheiligen Bußprediger einen Babycaust, der Hitlers Holocaust mit vielen Millionen übertrifft. Ein Verbrecherpack im Bundestag duldet den Babycaust nicht nur, was schlimm genug wäre, sondern fördert ihn dadurch, daß es die Bundesländer beauftragt, ausreichende Kapazitäten für vorsätzliche Menschentötungen „sicher“zustellen.35 Wenn auf Demokratie hingewiesen werden sollte, so wäre einzuwenden, daß diese Heilige Kuh aus Unrecht nicht Recht machen kann. „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen“ (Jes. 5,20).

Was unsere „Volksvertreter“ von der in Sonntagsreden hochgepriesenen Demokratie wirklich halten, habe ich im Bundestagswahlkampf 1998 erlebt. Theodor Waigel bat mich auf einer Postkarte um meine Wählerstimme für die bayrische CSU. Daraufhin beteiligte auch ich mich mit einem Flugblatt am Bundestagswahlkampf. Daraufhin stellte Waigel Strafantrag gegen seinen Wahlkampfgegner, wodurch sich mein Gefängnisaufenthalt wegen anderer angeblicher Straftaten um ca. 10 Tage erhöhte. Die Strafurteile zitieren: „Indem auch Dr. Waigel andere beauftragt hat, Tötungskapazitäten bereitzustellen, wandelt er in den Fußtapfen des demokratisch gewählten Reichskanzlers Adolf Hitler, der ebenfalls andere beauftragte, Tötungskapazitäten bereitzustellen. Wie der nationalsozialistische Staat den ‚Achtungsanspruch‘ seiner Schergen schützte, so schützen auch heute Richter den Ruf von solchen Kriminellen, die die Rückendeckung z. B. Dr. Waigels genießen.“36

Hitler war vor allem wegen seiner Verbrechergesinnung als Reichskanzler ungeeignet; und in einer Demokratie muß man im Wahlkampf auf die allerwichtigsten Gründe hinweisen dürfen, durch die Kandidaten als Volksvertreter ungeeignet sind. Natürlich werden solche Lumpen, die den Babycaust fördern, auch andere Schurkereien begehen, z. B. unser Eigentum durch eine Inflationswährung entwerten, für Kriege (z. B. den Irakkrieg) hetzen, Steuergeld zur Subventionierung von U-Booten für den Raubmörder- und Folterstaat Israel veruntreuen, Völkermord durch eine als „nebenwirkungsfreie“ Impfung getarnte Giftspritze betreiben, Pädokriminalität fördern u. s. w. Die Denkweise dieser Lumpen formulierte Richter Kriegel vom Landgericht Nürnberg-Fürth folgendermaßen: „Nach den Erkenntnissen der Wissenschaft ist zwischen Mensch und Embryo, d. h. dem ungeborenen menschlichen Leben, zu unterscheiden“.37 Auch Hitler unterschied zwischen einem Menschen und einem Juden. Worin besteht der Unterschied? Angeblich dürfe Waigel nicht auf eine Stufe mit Hitler gestellt werden.38 Weshalb nicht? „Die Gleichsetzung der politischen Tätigkeit Dr. Waigels mit der Vorgehensweise Hitlers ist inakzeptabel.“39 Für wen inakzeptabel und warum? Für Hitler war die Gleichsetzung seiner Tätigkeit mit der Vorgehensweise Stalins inakzeptabel.

Mir wurde die Bezeichnung „Berufskiller“ für Dr. Freudemann zivilrechtlich untersagt.40 Kurze Zeit später scheiterten am selben Gericht wegen des Grundrechtes der freien Meinungsäußerung zwei Greise, die die Bezeichnung „Mörder“ verbieten lassen wollten. Denn sie hatten in Übereinstimmung mit den damaligen Gesetzen gehandelt, als sie in ihrer Jugend Geiseln erschossen. Hätte Hitler den Krieg gewonnen, dann wären sie nicht gescheitert. Die unterschiedliche gerichtliche Wertung der Bezeichnung „Berufskiller“ und „Mörder“ zeigt die Willkürjustiz, daß nicht gleiches Recht für alle gilt, daß die BRD wie eine Mörderbande tickt, die die eigenen Bluttaten mit anderem Maß mißt als die Bluttaten feindlicher Mörderbanden. Wenn es sogar ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen gibt, dann ist auch jede andere Rechtsbeugung möglich. Denn die Richter sind doch nicht vom Himmel zu uns hinabgestiegen, sondern die höchsten Richter werden vom Bundestag und vom Bundesrat ernannt. Und diese Lumpen werden natürlich solche Lumpen ernennen, wie sie selbst welche sind.

14. Schulische Gehirnwäsche für Pädokriminelle

Und dieses Lumpenpack vertritt nicht nur die Interessen der Ehebrecher, die bei „Pannen“ einen Killer „benötigen“, sondern auch die Interessen der Pädokriminellen. Das ist der Sinn und Zweck des schulischen Pornounterrichtes. Das Bundesverfassungsgericht, das sich mit dem Pornounterricht befaßte, zitierte zustimmend die Konferenz der Kultusminister: „Sexualität als eine der Quellen von Lust und Le­bensfreude muß heute auch in der Erziehung junger Menschen ausdrückliche Anerkennung finden. Eine Sexualerziehung, die sich vorwiegend nur negative Ziele setzt, indem sie abschirmt oder unter­drückt, kann den Anforderungen unserer Zeit nicht genügen“.41 Dieses Ehebrechergesindel in der Kultusministerkonferenz und im Bundesverfassungsgericht will die Jugend mit ihrer eigenen 68er Dekadenz indoktrinieren, deren Slogan war: „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“. Diese Verkommenheit ist mit den „Anforderungen unserer Zeit“ gemeint, die die Verführer an die Stelle der Anforderungen des Gotteswortes setzen.

Wozu denn sonst müssen schon Grundschulkinder wissen, daß das Zusammentreffen der Geschlechtsorgane „ein sehr schönes Gefühl“ bewirke? Diese Wissensvermittlung wird durch die Wertevermittlung „Mein Gefühl hat immer Recht“ ergänzt, wo die Kinder lernen sollten: Das Gotteswort hat immer Recht. Und die Bundesverfassungsrichter Papier, Bryde und Schluckebier haben durch zwei Nichtannahmebeschlüsse, in denen sie ihre Rechtsbeugung verstecken, entschieden, daß diese Wissens- und Wertevermittlung ihre Richtigkeit haben.42 Wo in der Nazizeit haben die Werbebotschaften der Pädokriminellen in diesem Ausmaß die schulische Wissens- und Wertevermittlung gestaltet?

Gelegentlich schrecken Horrormeldungen die Öffentlichkeit auf, daß 13jährige Kinder einen Mord begehen. Diese Kindlein können dafür nicht bestraft werden, da sie noch strafunmündig sind. Wenn das Gotteswort für den Bereich der Sexualität nicht relevant ist, warum sollte es dann für andere Lebensbereiche relevant sein? Es bleibt dann keine Möglichkeit, das kindliche Fehlverhalten zu korrigieren. Denn, wie schon erwähnt, wußte Dostojewski, daß ohne Gott ist alles erlaubt ist. Das gilt besonders für strafunmündige Kinderchen und für Karlsruher Rechtsbeuger, die durch das vermeintliche Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen die Rationalität in der Rechtsprechung beseitigt haben. Hitler mag die Gläubigen verführt haben. Seine Bluttaten waren aber geheim, oder er konnte eine Rechtfertigung herbeilügen. Doch der heutige den Holocaust zahlenmäßig weit übersteigende Babycaust geschieht in aller Öffentlichkeit; und die Schulen wurden damals noch nicht zur Indoktrination der Kinder im Interesse der Pädokriminellen mißbraucht.

15. Israel

Staatsräson dieses Verbrecherpacks sowohl in der Politik als auch in der Justiz ist das Existenzrecht und die Sicherheit des Staates Israel. In der Staatsgründung des Jahres 1948 wurde die Erfüllung biblischer Prophezeiungen gesehen. Jesus sagte dem Pilatus: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt“ (Joh. 18,16). Doch das wird nicht von allen verstanden. Jesu Zeitgenossen erhofften einen Messias, der die Römer aus dem Land wirft, das Königreich Davids wieder errichtet und einen Überfluß materieller Güter bringe. Doch Jesus predigte nicht den Krieg gegen die Römer, sondern den Krieg gegen die Sünde. Er versprach keine irdischen Reichtümer, sondern sagte: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir“ (Matth. 16,24). „Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt“ (Joh. 14,27). „In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh. 16,33). Vor allem von den geistlichen Führern wurde Jesus abgelehnt, und Pilatus wurde zur Rechtsbeugung erpreßt.

Wer es nicht nachvollziehen kann, daß Jesu Reich nicht von dieser Welt ist, der bekennt zwar, daß Jesus von Nazareth der Messias ist, daß er für unsere Sünden gestorben und den Frieden mit Gott gebracht hat; aber die eigentliche neutestamentliche Zeit werde erst anbrechen, wenn er in Zukunft sein Tausendjähriges Friedensreich errichten werde.43 Das für die Zukunft erhoffte Friedensreich ähnelt dem, was die Pharisäer zur Zeit Jesu erhofften. Die Blicke der Gläubigen wurden von den zentralsten Ereignissen von Golgatha und dem leeren Grab abgewendet und richteten sich auf die politischen Nachrichten in der Hoffnung, daß sich eine Entwicklung zu Jesu Friedensreich anbahnt. Was Gott tut, äfft der Teufel nach. Ein Beispiel: Die ersten Christen hatten in Jerusalem ihren eigenen Besitz vergesellschaftet. Das äffen Kommunisten nach, indem sie fremden Besitz vergesellschaften. Der Teufel tut auch das, von dem die Menschen meinen, daß Gott es tun würde. Mit Sehnsucht schauten Menschen in den Nahen Osten in der Hoffnung, daß sich dort endlich Israel sammelt, so daß die Entwicklung zum Tausendjährigen Friedensreich mit Jesu weltweiter Königsherrschaft in Jerusalem vorangeht. Und dann erschien auf der Landkarte ein Staat mit dem biblischen Namen Israel. Wir wissen, daß falsche Propheten Schafskleider tragen (Matth. 7,15), daß sich der Satan zum Engel des Lichtes und daß sich dessen Diener zu Dienern der Gerechtigkeit verstellen (2. Kor. 11,14f). Somit beweist die Namensgleichheit nicht, daß der 1948 gegründete Staat das Israel aus biblischer Zeit sei.

Tatsache ist: Im Unterschied zur Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft hat kein Prophet Gottes zur Rückkehr aufgefordert. Wegen ihrer Sünden und wegen der Verwerfung des Messias hat Gott die „Juden“ vertrieben; ohne Buße, ohne Umkehr, kehrt eine Bevölkerung, die zu 95% von einem zum „Judentum“ konvertiertem Kaukasusvolk abstammt, „zurück“. Die Offenbarung spricht von Menschen, die sich lediglich für Juden halten, in Wirklichkeit aber des Satans Synagoge sind (Offfenb. 2,9; 3,9). Und von den „Juden“, die sich für Abrahams Kinder hielten, aber Jesus ablehnten, sagte Christus, daß sie den Teufel zum Vater haben und daß deren Werke (Mord und Lüge) dem entsprechen (Joh. 8,44). Denn Gott kann dem Abraham aus Steinen Kinder erwecken (Matth. 3,9). Es gibt nur ein Gottesvolk, und nicht zwei Gottesvölker, wie es nur einen Heilsweg gibt, und nicht zwei Heilswege. Auch für „Juden“ gilt: „Es ist in keinem anderen Heil“ (Apg. 4,12). Es gibt nur einen Ölbaum, und nicht zwei Ölbäume (Röm. 11,17-24). Dieser Ölbaum hat eine Wurzel, z. B. Abraham und die Väter. Er hat natürliche und eingepfropfte Zweige. Und es gibt ausgebrochene Zweige, die Gott allerdings in ihren eigenen Ölbaum wieder einpfropfen kann, wie z. B. den Christenverfolger Saulus. Nur der gehört zum Ölbaum, nur der ist ein Jude, der am Ölbaum dran ist, von dem es nur einen gibt.

Als im 19. Jahrhundert die einzelnen Völker nach Nationalstaaten strebten, strebten auch säkulare „Juden“ unter Anregung des als Folge seiner Bordellbesuche geschlechtskranken Freimaurers Hetzel nach einem eigenen Staat. Das angestrebte Siedlungsgebiet gehörte zum Osmanischen Reich, das im Ersten Weltkrieg auf deutscher Seite kämpfte. England versprach „jüdischen“ Organisationen, daß sie dort siedeln können, wenn sie Amerika in den europäischen Krieg hineinziehen, wodurch England den Krieg gewinnen würde. Neutrale Staaten in Kriege hineinziehen, ist eindeutig ein Werk des Teufels.

Zur Zeit Jesu waren Menschen dem Messias vorangegangen, indem sie selbst das taten, von dem sie meinten, daß Gott es tun müßte. Weil das auf den Wegen Gottes nicht möglich war, taten sie es auf den Wegen des Teufels. Nachdem sie Jesus dadurch getötet hatten, daß sie den Pilatus zur Rechtsbeugung erpreßten, warfen sie die Römer aus dem Land, aber …  Neben atheistischen „Juden“ waren auch religiöse Fanatiker an der Staatsgründung beteiligt, die Jahrhunderte auf den Messias gewartet hatten, nun aber in Ungeduld ihm voranschritten. Wie ihre Gesinnungsgenossen in der Zeit Jesu dienten sie der Sache Gottes dadurch, daß sie die Wege Gottes verließen. Die Wege Gottes verlassen bedeutet, die Wege des Teufels gehen. Und so wurden durch Massaker und Terroranschläge Palästinenser zur Flucht bewegt, um nicht von zionistischen Terroristen massakriert zu werden. Dadurch wurde die Staatsgründung vom 9. April 1948 erst möglich.

Durch die maßlosen Hitlerverbrechen an den „Juden“ war die Welt kurz nach dem Krieg sprachlos angesichts des nun zionistischen Völkermordes. Was Hitlers Holocaust betrifft, so gab es ein Vorwissen. Wenn man in die Suchmaske der Internetseite de.metapedia.org „sechs Millionen“ eintippt, dann erfährt man, wann und wo diese Zahl bereits vor 1933 genannt worden war. Und Hitlers Judenmorde werden im Staat Israel an den kleinen Juden, die sich noch in den Leibern ihrer Mütter befinden, fortgesetzt. Wer das Werk Hitlers weiterführt, der sollte nicht an den damaligen Holocaust erinnern; zu offensichtlich ist es, daß es darum geht, möglichst umfangreiche Ablaßzahlungen für frühere Sünden zu erpressen.

In der Geschichtsschreibung geht es nicht um die Vergangenheit, sondern darum, das Denken der Menschen für die Gegenwart und für die Zukunft zu manipulieren. Zu diesem Zweck werden nach volkspädagogischen Gesichtspunkten Tatsachen ausgewählt, verschwiegen, zurechtgebogen oder erlogen, wie man es braucht. Unmittelbar nach dem Krieg, als die breite Öffentlichkeit noch nichts von Gaskammern wußte, sprach der angebliche oder tatsächliche Auschwitzüberlebende Elie Wiesel (1928-2016) von brennenden Gräben, in die Häftlinge marschierten und in die Säuglinge vom LKW aus geworfen wurden. Mit seinen Lügengeschichten scheffelte dieser Lügenbaron Millionen und erhielt das Bundesverdienstkreuz und auf Vorschlag des Bundestags auch den Friedensnobelpreis. Dagegen kommen diejenige aufgrund des Maulkorbparagraphen 130 StGB bis zu fünf Jahre ins Gefängnis, die der obrigkeitlichen Geschichtsschreibung widersprechen, ohne daß Gerichte die Tatsachen nachweisen, deren Leugnung sie beschuldigt werden. Denn diese seien offenkundig. Doch bekanntlich wird eine Lüge dann für Wahrheit gehalten, wenn sie ständig wiederholt wird. Z. B. die Lüge von der Gaskammer in Dachau, die nach dem Krieg gebaut worden war und an der noch 1960 zu lesen war, daß dort 40 000 Menschen vergast worden seien. Martin Fiedler wurde zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt, weil er die dortigen Gaskammermorde, die nach heutiger Geschichtsschreibung in Dachau nicht stattfanden, „geleugnet“ hätte.44 Aus diesem Fehlurteil hat die Justiz nichts gelernt. Nach wie vor gilt der Holocaust als offenkundig, da jeder davon überzeugt ist. Und wer es nicht ist, der ist entweder im Gefängnis oder will nicht hineinkommen. Wenn es in unserer Bananenrepublik sogar ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen gibt, dann braucht man dem Angeklagten auch keine Straftat nachweisen, da reicht die Offenkundigkeit aus, die dadurch gegeben sei, daß jeder weiß, daß der Angeklagte der Täter ist, weil es sogar in der Zeitung steht.

Der Maulkorbparagraph 130 StGB erfaßt nur das Billigen, Leugnen und Verharmlosen von Naziverbrechen, nicht aber den Hinweis auf unumstritten wahre Tatsachen. Und es ist eine unumstritten wahre Tatsache, daß sich die Geschichtsschreibung über die schlimme Vergangenheit geändert hat. Die Änderungen wurden notwendig, weil Lügen kurze Beine haben. So kam ich ohne gesetzlich Grundlage für mein Flugblatt Wir wurden belogen für sechs Monate ins Gefängnis, obwohl niemand eine Holocaustleugnung zitieren konnte.[45] Bei den Nazis kamen Menschen, deren Fehlverhalten mit keinem Gesetzesparagraphen zu greifen war, ins KZ. Als Reaktion auf die damalige Praxis untersagt das Grundgesetz eine Bestrafung ohne Gesetz (Art. 103, Abs. 2 GG). Doch wenn es sogar ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen gibt, dann scheitert eine politisch gewollte Verurteilung auch nicht an der fehlenden gesetzlichen Grundlage.

16. Der Gottesknecht (Jes. 53)

Bei der Holocaustleugnung geht es nicht nur um zu erpressende Ablaßgelder, sondern es handelt sich um eine religiöse Glaubenslehre. Jes. 53 beschreibt das Leiden und Sterben des Gottesknechtes. Nach christlicher Überzeugung ist Jesus Christus der Gottesknecht, der stellvertretend für unsere Sünden starb und am dritten Tag auferstand. Doch die Feinde Christi halten das „jüdische“ Volk für den Gottesknecht, das in der Geschichte ständig verfolgt wurde, und ganz besonders in Auschwitz, und das im dritten Jahr in der Staatsgründung Israels wieder auferstand. Auschwitz hat somit die Rolle wie Golgatha im Christentum. Deshalb wird die Leugnung der Gaskammern als ungeheuerliche Ketzerei empfunden. Zwar ist Ketzerei kein Straftatbestand mehr; aber wenn es sogar ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen gibt, dann werden die Rechtsbeuger auch mit der fehlenden Strafbarkeit von Ketzerei fertig.

Doch die falsche Lehre über Auschwitz drang auch in christliche Gemeinden ein. So hörte ich in einer Predigt: „Die Endlösung der Menschen waren die Gaskammern in Auschwitz, die Endlösung Gottes aber die Staatsgründung Israels“. Aber viele Prediger glauben ihre eigene Verkündigung nicht selbst, daß die Staatsgründung ein Werk Gottes sei. Zumindest glauben sie nicht, daß Gott in der Lage oder willens ist, sein Werk zu schützen. Das zeigt deren Rechtfertigung des Irakkriegs von 1999, der für einen Präventivkrieg für die Sicherheit Israels gehalten wurde. Um diesen Krieg führen zu können, sei die dafür „notwendige“ Brutkastenlüge gerechtfertigt gewesen. Nachdem nicht alle Kriegsziele erreicht worden waren, „erforderte“ die Sicherheit Israels einen weiteren Präventivkrieg. Für diesen hetzte Pastor Gerhard Heinzmann von der (politischen) Partei Bibeltreuer Christen (PBC): „Mit der wahltak­tisch begründeten Aufkündigung der westlichen Solidargemeinschaft hat unser Bundes­kanzler [Gerhard Schrö­der, SPD] unserem Land einen schlechten Dienst erwiesen“.46 Für diesen Krieg war die Lüge vom Atombombenbau „notwendig“, die man im Unterschied zu den nicht gefundenen Massenvernichtungswaffen deshalb nicht als Irrtum entschuldigen kann, weil Dokumente über den Ankauf von Uranerz gefälscht worden waren. Der gesunde Menschenverstand sagt: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“. Doch der gesunde Menschenverstand und die Brutkastenlüge hatten Pastor Heinzmann und viele andere wie z. B. Stoiber, Merkel und Beckstein47 nicht von Kriegshetze abgehalten. Denn der Krieg diente der Sicherheit Israels. Mord und Lüge, die für notwendig gehalten wurden, um durch dieselben das vermeintliche Werk Gottes zu schützen, sind aber nach Joh. 8,44 die Mittel des Teufels. Wer dem Teufel den kleinen Finger gibt, dem nimmt er die ganze Hand – sagt ein Sprichwort. Die Staatsgründer Israels waren durch Mord und Terror die Wege des Teufels gegangen. Dadurch kommt dieser Staat immer wieder in Bedrängnis. Und so ist es folgerichtig, wenn die Kriege im Gazastreifen und im Westjordanland als Genozide geführt werden mit dem Ziel, Zivilisten zu töten und verhungern zu lassen. Frei nach Stalin: Ein Palästinenser – ein Problem; kein Palästinenser – kein Problem. Das sind die Wege des Teufels, auf denen Menschen dem Messias voranschreiten wollen, von dem sie meinen, daß sein Reich von dieser Welt sei mit Jerusalem als Welthauptstadt.

Andere, die ebenfalls nicht verstehen, daß Jesu Reich nicht von dieser Welt ist, sind aber gegen Krieg, Mord und Terror und lehnen deshalb den heutigen Staat Israel ab. Ohne dem Messias voranzugehen warten die einen immer noch, daß er in Bethlehem geboren werden wird; die anderen, die in Jesus von Nazareth den Messias erkennen, warten, daß er wiederkommt, um das Tausendjährige Friedensreich mit Jerusalem als Welthauptstadt zu errichten.

17. kriminelle Energie durch Verwerfung Christi

Das Existenzrecht und die Sicherheit Israels ist deutsche Staatsräson, und Deutschland unterstützt den Genozid an den Palästinensern durch Waffen und Geld. Denn: Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt. Die Verbundenheit mit diesem Raubmörderstaat beruht auf der gemeinsamen politischen Grundsatzentscheidung: „Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche“ (Luk. 19,14). So übertrifft der Babycaust, der zur gesellschaftlichen Aufgabe erhoben worden ist, den Holocaust des vielgeschmähten Hitler bei weitem. Dessen Werk wird in Israel an den kleinen Juden, die noch in den Leibern ihrer Mütter sind, fortgesetzt. Dagegen werden die Palästinenserkinder nach der Entbindung dadurch ermordet, daß Babynahrung nicht in den Gazastreifen gelassen wird. Doch diese ist deshalb wichtig, weil die unterernährten Mütter nicht stillen können.

Aus der Verwerfung Christi speist sich die kriminelle Energie des Staates Israel. Der Glaube, der fälschlicherweise als „jüdisch“ bezeichnet wird, ist nicht das Alte Testament, in dem das Kommen Jesu prophezeit wird, sondern der Talmud, in dem der Erlöser in übelster Weise geschmäht wird. In diesem Machwerk zeigen Gelehrte auf, wie man Nichtjuden, die Goyim, belügen und betrügen kann, ohne dabei zu sündigen. Im Talmud steht auch, daß eine Nichtjüdin ab dem Alter von drei Jahren und ei­nem Tag für den Beischlaf ge­eig­net sei.48 Diese pädokriminelle Scheußlichkeit ist wegen der „Frankfurter Schule“ erwähnenswert. Auf den Einfluß dieser „Kulturwissenschaftler“ geht der schulische Pornounterricht zurück. Wenn man im Wikipediaartikel „Frankfurter Schule“ die dort genannten Namen anklickt, dann erfährt man den „jüdischen“ Hintergrund der meisten dort aufgeführten Personen. Diese Leute sind zwar säkular, aber das Talmudumfeld, aus dem sie kamen, wirkt nach. Und so indoktrinieren sie die Kinder im Interesse der Pädokriminellen. Weshalb denn sonst befassen sich Drittklässler mit folgenden Fragen: „Warum wird bei einer Frau die Va­gina feucht? Warum wird bei einem Mann, wenn er eine Frau sieht, die ihm gefällt, der Penis steif und lang? Was für ein Gefühl ist es, wenn Vagina und Penis sich treffen?“49 Nur Mißbrauchsopfer können diese Frage kompetent beantworten. Und Frau Richterin Brühl vom Landgericht Gießen nimmt in einem Strafurteil die angestrebte Gesetzeslage vorweg, indem sie behauptet, es gäbe für Sexualität „keine festgelegte, untere Altersgrenze“.50Rechtsbeuger im Bundesverfassungsgericht fördern den Kindermord durch die Lüge vom Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen, und Richterin Brühl fördert den Mißbrauch der Kinder, die trotz der Rechtsbeugung des Bundesverfassungsgerichtes noch leben, durch die Lüge, es gäbe keine „festgelegte untere Altersgrenze“ für Sexualkontakte.

„Christliche“ Prediger führen die vielen wirtschaftlichen und militärischen Erfolge des Staates Israel auf den Segen Gottes zurück. Auch in der Nazizeit meinten manche: Hitler muß ein frommer Mann sein, daß Gott ihm alles gelingen läßt. „Adolf der Große“ wollte lediglich die Erfolge von „Friedrich dem Großen“ und Bismarck weiterführen, die ebenfalls durch den Segen Gottes erklärt worden waren. Doch es gibt keinerlei göttliche Verheißung für das Verlassen der Wege Gottes. Das gilt auch für die Staatsgründung Israels. Als die „Juden“ zur Zeit Jesu das Reich Israel errichten wollten, sagte Jesus vom Tempel in Jerusalem voraus, daß kein Stein auf dem anderen bleiben wird (Matth. 24,2). Wenn Jesu Worte auch die heutige Klagemauer einschließen sollten, dann wäre diese Prophetie noch nicht vollständig erfüllt, dann wird dieser Rest der Tempelanlage noch zerstört werden.

Wenn unser verkommenes Verbrecherpack in der Politik und die Rechtsbeugermafia in der Justiz die Politik Israels unterstützen, dann kann das unmöglich daran liegen, daß diese antichristlichen Lumpen diesen Staat für ein zu förderndes Werk Gottes halten würden. Vielmehr wissen alle Politiker von der großen Macht „jüdischer“ Seilschaften. So sagte Adenauer, der als Bundeskanzler natürlich die Grenzen seiner Entscheidungskompetenz kannte: „Die Macht der Juden, auch heute noch, insbesondere in Amerika soll man nicht unterschätzen. Und daher habe ich sehr überlegt und sehr bewußt – und das war von jeher meine Meinung – meine ganze Kraft darangesetzt, so gut es ging, eine Versöhnung herbeizuführen zwischen dem jüdischen Volk und dem deutschen Volk“ (https://www.youtube.com/watch?v=wLkUd1s0Ae0). Wir sollten Adenauer in dem Sinne verstehen: Die Macht der Mafia – besonders in Amerika – sollte man nicht unterschätzen. Von daher habe ich mich bemüht, die Mafia mit dem deutschen Volk zu versöhnen. Und Adenauers Politik war erfolgreich. Das Wirtschaftswunder wäre ohne erhebliche Schutzgeldzahlungen an Israel vielleicht nicht möglich gewesen, und er starb später eines natürlichen Todes. Das ist deshalb erwähnenswert, weil er am 27.3.1952 ein Attentatsversuch des israelischen Geheimdienstes überlebt hatte. Ein Junge sollte dem Bundeskanzler ein Paket übergeben; doch er gab es einem Polizisten, der daraufhin starb.

Wie offen „jüdische“ Seilschaften ihre Macht demonstrieren, konnte der Fernsehzuschauer sehen, als der Israelfreund Philipp Jenninger im Jahre 1988 im Bundestag eine Rede hielt, die der anwesende „Oberjude“ Bubis falsch verstand. Aus Protest verließ dieser den Plenarsaal. Wie Zirkustiere auf ein Zeichen ihres Dompteurs reagieren, verließ ein Abgeordneter nach dem anderen ebenfalls den Plenarsaal, bis Jenninger seine Rede vor fast leeren Reihen abbrach. Jenningers politische Laufbahn ist beendet. Nicht beendet wurde die politische Laufbahn von Dr. Merkel, Dr. Stoiber und Dr. Beckstein, nachdem sie für die deutsche Beteiligung an Amerikas Irakkrieg des Jahres 2003 gehetzt hatten. Denn der Irakkrieg sollte der Sicherheit Israels dienen.

Und derartige Politiker gestalten die Gesetze im Interesse Israels. So ist die Leugnung des nationalsozialistischen Völkermordes strafbar, während jeder andere Völkermord straffrei geleugnet werden darf. Im Schriftsatz der Anwältin eines Nürnberger Berufskillers heißt es: „Es findet kein Kindermord im Klinikum Nord statt“.51 Doch diese Leugnung des Babycaust interessierte keinen Staatsanwalt. Was unterscheidet diese Lüge von folgendem Satz: „In Auschwitz fand kein Judenmord statt“? Im Klinikum Nord werden die niedersten Untermenschen bei vollem Schmerzempfinden lebendig zerstückelt, während die höchsten Übermenschen nie genug Ablaßzahlungen für das erlittene Unrecht erhalten können. Richter Kriegel leugnet, daß die von ihm mit dem Fremdwort „Embryo“ bezeichneten Kinder überhaupt Menschen sind.52 Doch was wäre, wenn heute jemand den „Juden“ ihr Menschsein absprechen würde?

In einem Nichtannahmebeschluß der Bundesverfassungsrichter Papier, Grimm und Hömig heißt es: „Auch der Kampf gegen ein vermeintliches Unrecht gibt dem Beschwerdeführer nicht das Recht, seinerseits anderen Unrecht zuzufügen.“ Daraus lernte ich, daß vorsätzliche Menschentötungen im Karlsruher Juristendeutsch „vermeintliches Unrecht“ heißen. Nachdem die Bundesverfassungsrichter Papier, Grimm und Hömig meinen juristischen Wortschatz erweitert hatten, schrieb ich in anderem Zusammenhang vom „vermeintliche(n) Unrecht von Auschwitz“, um an die dortigen Menschentötungen zu erinnern. Doch das sei Holocaustleugnung, und ich wurde zu acht Monaten ohne Bewährung verurteilt.53 Die Holocaustleugnung wurde auch noch in ein anderes Schriftstück hineininterpretiert, und zusammen mit einem Bewährungswiderruf kam ich für 15 Monate ins Gefängnis. Eine vorzeitige Entlassung nach 2/3 konnte wegen des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit nicht verantwortet werden. Ohne auch nur beschuldigt worden zu sein gelogen zu haben, war ich über 2½ Jahre meines Lebens in Gefängnissen, während Lügenbaron Elie Wiesel, der log, daß sich die Balken biegen, das Bundesverdienstkreuz und den Friedensnobelpreis erhielt. Das sind die Zustände in unserem angeblichen „Rechtsstaat“, der durch das ständig praktizierte „Recht des Stärkeren“ faktisch beseitigt ist.

18. Das Versagen der „Gläubigen“

Doch einen Rechtsstaat kann es ohne das Bewußtsein der Verantwortung vor Gott nicht geben. Somit sind die Hauptschuldigen an den Katastrophen der Vergangenheit solche Pfaffen, die das Gotteswort verfälscht haben. Denn „Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben“ (Spr. 14,34). So war Mose ausgerastet, als er das Goldene Kalb sah. Die Propheten Gottes legten sich mit den falschen Propheten an und Jesus mit den Schriftgelehrten und Pharisäern (z. B. Matth. 23). Der erste Märtyrer Stephanus wurde gelyncht, weil er der religiösen Oberschicht ihre Sünden vorhielt (Apg. 7), und die Apostel predigten gegen Irrlehre. Dagegen stehen heutige Kirchen in der Tradition der falschen Propheten, die im Unterschied zu den richtigen Propheten Gottes auch nicht gesteinigt wurden, da sie das predigten, wonach die Ohren jucken (2. Tim 4,3). Das gilt auch für die Katholische Kirche. Deren Lehre ist: „Du sollst nicht ehebrechen“. Doch im Fernsehen sah ich, wie Ministerpräsident Stoiber, der den bayrischen Pornounterricht politisch zu verantworten hatte, an einer Fronleichnamsprozession teilnahm. Anstatt diesen Pornokraten davonzujagen, verhalf man ihm dadurch zu einem Schafspelz, daß er sich unter die Schafe Jesu mischen konnte. Und der aus Bayern stammende Papst Benedikt XVI. ließ sich bei seinem Papstbesuch vor Fernsehkameras auf dem Münchener Flughafen von diesem Pornokraten begrüßen. Das zeigt den geringen Stellenwert der Kirchenlehre „Du sollst nicht ehebrechen“.

Nicht nur Landeskirchen und die Katholische Kirche haben die Botschaft Christi verraten, sondern auch Freikirchen, z. B. die Evangelische Allianz. In ihrem Informationsdienst gab sie die Propagandalügen der „engagierte(n) Protestantin“ Karin Wolff wieder,54 die als hessische Kultusministerin für den dortigen schulischen Pornodreck politisch verantwortlich war. Auch das christliche Geschwafel von Helmut Kohl und von Kriegshetzerin Merkel wurde ohne entlarvende Anmerkungen wiedergegeben.55 Beide verpflichteten die Bundesländer, ein „ausreichendes Angebot“ an Einrichtungen zur Vornahme von Menschentötungen „sicher“zustellen.56 Dieser Informationsdienst sprach sich zwar an anderer Stelle gegen den Kindermord aus; aber die politische Werbung für Förderer des Kindermordes und für Pornokraten zeigt den geringen Stellenwert christlicher Anliegen. So dumm kann kein Redakteur und kein Gemeindeleiter sein, daß er das Antichristentum nicht erkennt.

Unsere Vorfahren, die auf die Nazipropaganda hereingefallen waren, mögen verführt gewesen sein; doch die politische Werbung für die Kindermordförderer Kohl und Merkel und für Pornokraten wie Karin Wolff und Stoiber ist Verrat wie bei Judas. Das erinnert an Israel zur Zeit des Propheten Jesaja: „Alle ihre Wächter sind blind, sie wissen alle nichts. Stumme Hunde sind sie, die nicht bellen können, sie liegen und jappen und schlafen gerne“ (Jes. 56,10). „Stumme Hunde“ beschreibt treffend die große Masse der Prediger. Pastor Paul Schneider war eine rühmliche Ausnahme. Die Naziideologie war damals Allgemeingut wie der Götzendienst zur Zeit der alttesta­mentl­ichen Propheten. Heute ist die Auffassung Allgemeingut, daß sich eine Entwicklung zu Jesu Tausendjährigem Friedensreich mit der Staatsgründung Israels anbahne. „Schon die Zeiten sich bereiten, Daß des Menschensohn Auf Erden, Tausend Jahr´ das Zepter führt. Wie wird´s werden hier auf Erden, Wenn der Herr regiert im Frieden, tausend Jahr´.“ heißt es im Geistlichen Liederschatz Nr. 1152. Derartiges wird kaum gepredigt, da alle das ohnehin schon „wissen“. Dieses „Wissen“ vergiftet das Denken der Gläubigen in Amerika und bei Gleichgesinnten auch in Deutschland. Mord und Terror bei der Staatsgründung und Völkermord danach werden hingenommen. „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“. Das ist überall, wo Menschen ein „Paradies auf Erden“57 errichten. Das war bei Lenin und Stalin der Fall, das war bei den Nazis der Fall, die ebenfalls ein „Tausendjähriges Reich“ errichteten, und das läßt sich auch heute nicht vermeiden, wenn Menschen das angebliche Werk Gottes dadurch voranbringen, daß sie die Wege Gottes verlassen. Sie merken nicht, daß sie die Wege des Teufels gehen, zu denen Jesus in Joh. 8 Mord und Lüge zählt. Diese Leute sprechen: „Wir haben mit dem Tod einen Bund geschlossen und mit dem Totenreich einen Vertrag gemacht. Wenn die brausende Flut daherfährt, wird es uns nicht treffen; denn wir haben die Lüge zu unserer Zuflucht und Trug zu unserem Schutz gemacht“ (Jes. 28,15).

Wenn die Staatsgründung Israels ein Werk des Teufels ist, und wenn der Holocaust das Fundament dieses States ist, dann ist die Wahrheit über die schlimme Vergangenheit als solche uninteressant, dann geht es nur darum, was Berichte bewirken. Der Holocaustglaube beruht auf Tatsachen, Halbwahrheiten und Lügen. Da Lügen aber kurze Beine haben, haben sich Teile des Fundamentes in Nichts aufgelöst. Doch das spielt keine Rolle, da der Holocaust inzwischen zur religiösen Glaubenslehre geworden ist. Und eine Glaubenslehre benötigt keine Beweise, besonders wenn sie für den Ablaßhandel relevant ist. Der Holocaust gilt als offenkundig, so daß Holocaustleugner bis zu fünf Jahren ins Gefängnis kommen, ohne daß Gerichte die geleugneten Tatsachen beweisen müßten; und das, obwohl der genaue Inhalt dieser Glaubenslehre nirgendwo definiert ist und sich auch ständig geändert hat. Daß es sich beim Holocaust um eine Glaubenslehre handelt, zeigen meine Verurteilungen, obwohl keine einzige Holocaustleugnung zitiert werden konnte.58Denn die Kenntnis der von mir genannten unumstrittenen Lügen wirkt glaubens­zersetzend. „Wir haben die Lüge zu unserer Zuflucht und Trug zu unserem Schutz gemacht“ (Jes. 28,15). Meine Verurteilung für das Nennen unumstritten wahrer Tatsachen bedeutet, daß Gerichte Lügen schützen. Das ist nur durch Rechtsbeugung möglich. Wenn die „Juden“ zur Zeit Jesu sogar den Statthalter des mächtigen Römischen Reiches zur Rechtsbeugung erpressen konnten, dann wird die heutige Zionistenmafia auch mit den Richtern des besiegten Deutschland fertig. Wenn es sogar ein Grundrecht für rechtswidrige Menschentötungen gibt, warum sollte dann nicht auch der Hinweis auf unumstritten wahre Tatsachen über Lügen in der Geschichtsschreibung Holocaustleugnung sein? Nach der in den Kirchen verschwiegenen Bibellehre (Ps. 119,118; Spr. 21,10; Spr. 28,15; Spr. 12,5f; Spr. 28,12; Jes. 26,9b-10; Spr. 29,27; Psalm 10) sind die Gottlosen voller krimineller Energie. Das erklärt die deutsche Unterstützung des Völkermordes an den Palästinensern und die ständigen Rechtsbeugungen in der Justiz, durch die der Hinweis auf Lügen als Holocaustleugnung verurteilt wird.

Aber auch Israelgläubige werten Tatsachenfeststellungen als Holocaustleugnung. Das bedeutet, daß auch für sie der Holocaust zur Glaubenslehre geworden ist. Der Glaube an Christus wird durch den Glauben an Israel verdrängt. Und dieser antichristliche Israelglaube dürfe nicht durch Aufdecken von Lügen angegriffen werden. „Wir haben die Lüge zu unserer Zuflucht und Trug zu unserem Schutz gemacht“ (Jes. 28,15). Diese falschen Freunde Israels sind wie die falschen Propheten in biblischer Zeit, die die Menschen in ihren Sünden bestärkt hatten. Diese Israelgläubigen leugnen den Mord und Terror bei der Staatsgründung, sie leugnen den heutigen Völkermord; und was sie nicht leugnen können, rechtfertigen sie durch die Sachzwänge. Derartige Sachzwänge gibt es in der Tat auf den Wegen des Teufels. Zur Zeit Jesu hatten die Schriftgelehrten und Pharisäer die Wege Gottes verlassen, um dem Messias voranzuschreiten, dessen Reich sie auf dieser Welt erwarteten. Dabei hatten die „Bauleute“ Jesus verworfen. Auch die Israelgläubigen erwarten Jesu Friedensreich auf dieser Welt, ausgehend vom Staat Israel. Dabei unterstützen sie die Wege des Teufels, auf dem dieser Staat dem Messias vorangehen will, und zwar Mord, Krieg und Lüge (Joh. 8,44). Die Israelgläubigen sind somit von dem Christus der Bibel abgefallen und haben einen falschen Christus, vor dem Jesus uns warnt (Matth. 24,24).

Juni 2026

1BVerfGE 98, 265, I.

2 An den christlichen Adel deutscher Nation, von des christlichen Standes Besserung, Walch2, Bad 10, Spalte 272 oder WA 6, S. 408.

3 Ohne Quellenangabe zitiert in: Peter Hoover, Feuertaufe. Das radikale Leben der Täufer – eine Provokation, Berlin 2006, S. 57.

4 Näheres siehe: Johannes Lerle: Martin Luther – ein Kirchendiener, aber kein Diener Christi, S. 1ff, auch auf http://www.johannes-lerle.net/theologie/martin-luther-ein-kirchendiener-aber-kein-diener-christi/

5 Phil. Melanchthons Bedenken, daß weltliche Obrigkeit schuldig sei, den Wiedertäufern mit leiblicher Strafe zu wehren, Anno 1536. (Luther war ein Mitverfasser), Walch2 Band 20, Spalte 1755f oder WA50, S. 12f.

6 Walch2, Band 5, Spalte 722.

7 Apol. VII,19.

8 D. Martin Luthers Brief an Eberhard von der Tannen, von den Schleichern und Winkelpredigern, 1532, in: Walch2, Band 20, Spalte 1666 und1669 oder WA 30, S. 518-520f.

9 Karl Heussi, Kompendium der Kirchengeschichte, § 81 m.

10 D. Martin Luthers Brief an Eberhard von der Tannen, von den Schleichern und Winkelpredigern, 1532, in: Walch2, Band 20, Spalte 1668 oder WA 30, S. 520.

11 An den christlichen Adel deutscher Nation, von des christlichen Standes Besserung, Walch2, Bad 10, Spalte 272 oder WA 6, S. 408.

12 Das geschah vor allem in Martin Luther – ein Kirchendiener, aber kein Diener Christi, veröffentlicht auf http://www.johannes-lerle.net/theologie/martin-luther-ein-kirchendiener-aber-kein-diener-christi/

13 Phil. Melanchthons Bedenken, daß weltliche Obrigkeit schuldig sei, den Wiedertäufern mit leiblicher Strafe zu wehren, Anno 1536. (Luther war ein Mitverfasser). In: Walch2, Band 20, Spalte 1757 oder WA 50. Band, S. 14.

14 Was ihre Irrlehre über die Taufe betrifft, siehe: Johannes Lerle: Haben die Apostel Säuglinge getauft?, tredition GmbH Ahrensburg 2025; auch im Internet unter: http://www.johannes-lerle.net/theologische-buecher/haben-die-apostel-saeuglinge-getauft/

15 Luther zu Matth. 6,24 (Walch2, Band 7, Spalte553 oder WA 32, 316, 15-18)

16 Ps. 119,118; Spr. 21,10; Spr. 28,15; Spr. 12,5f; Spr. 28,12; Jes. 26,9b-10; Spr. 29,27; Psalm 10.

17 Franz Lau, Luthers Lehre von den beiden Reichen, Berlin (Ost) 1952, S. 17, Fußnote 29.

18 Max Domarus [Hrsg.], Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945, Band I, Würzburg 1962, S. 762.

19 Erich van Eyck: Bismarck und das Deutsche Reich, 8. Auflage, München 1990, S. 35.

20 D. Max Frommel: Hauspostille. Epistel-Predigten für das ganze Kirchenjahr, vierte Auflage, S. 448.

21 Veröffentlicht auf: http://www.johannes-lerle.net/theologie/segen/

22 In der Zeitschrift Heilig dem Herrn von 1935, S. 39.

23 Zweite Auflage seiner Selbstbiografie Er führet mich auf rechter Straße – Lebenserinnerungen von 1940 auf S. 387.

24 Claude R. Foster, Paul Schneider. Seine Lebensgeschichte, Holzgerlingen 2001, S. 417.

]25 Claude R. Foster, Paul Schneider. Seine Lebensgeschichte, Holzgerlingen 2001, S. 452.

 26 Max Domarus [Hrsg.], Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945, Band II, Würzburg 1963, S. 1060.

27 Claude R. Foster, Paul Schneider. Seine Lebensgeschichte, Holzgerlingen 2001, S. 422.

28 Claude R. Foster, Paul Schneider. Seine Lebensgeschichte, Holzgerlingen 2001, S. 424.

29 Claude R. Foster, Paul Schneider. Seine Lebensgeschichte, Holzgerlingen 2001, S. 600.

30 https://www.n-tv.de/politik/Kauder-will-staatliche-Kontrolle-fuer-Moscheen-article17584411.html

31Urteile vom 11.09.2013 mit dem Aktenzeichen 6 C 25/12, Punkt 22 und mit dem Aktenzeichen 6 C 12. 12, Punkt 30.

32 Näheres in der Broschüre Geburtsfehler des Luthertums, Punkt 11. Dem „Kaiser“ geben, was Gottes ist, veröffentlicht auf: http://www.johannes-lerle.net/theologie/geburtsfehler-des-luthertums/

33 Richterin Jaeger und die Richter Hömig und Bryde vom Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts in ihrem Beschluß vom 29. April 2003 mit dem Aktenzeichen 1 BvR 436/03 oder die Bundesverfassungsrichter Landau, Kassel-Wulf und König in ihrem Nichtannahmebeschluß der Verfassungsbeschwerde der Eheleute Schaum vom 15. Oktober 2014 mit dem Aktenzeichen 2 BvR 920/14 oder in dem Nichtannahmebeschluß der Bundesverfassungsrichter Hassemer, Di Fabio und Landau in ihrem Nichtannahmebeschluß der Verfassungsbeschwerde der Eheleute Bauer vom 31. Mai 2006 mit dem Aktenzeichen 2 BvR 1693/04.

34 Max Domarus [Hrsg.], Hitler. Reden und Proklamationen 1932-1945, Band I, Würzburg 1962, S. 762.

35 § 13 des Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes vom 21. 8. 1995, Bundesgesetzblatt Teil I, S. 1052.

36 Urteil des Amtsgerichts Fürth mit dem Az. 451 Ds 404 Js 41595/98; Berufungsurteil des Landgerichtes Nürnberg-Fürth mit dem Az. 4 Na 404 Js 41595/1998, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 54 und S. 61. Im Internet: http://www.kindermordgegner.de

37 Berufungsurteil des Landgerichtes Nürnberg-Fürth mit dem Az. 4 Na 404 Js 41595/1998, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 62. Im Internet: http://www.kindermordgegner.de

38 Richter Klier vom Amtsgericht Fürth mit dem Az. 451 Ds 404 Js 41595/98, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 55. Im Internet: http://www.kindermordgegner.de

39 Richter Kriegel im Berufungsurteil des Landgerichtes Nürnberg-Fürth mit dem Az. 4 Na 404 Js 41595/1998, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 62. Im Internet: http://www.kindermordgegner.de

40 Landgericht Nürnberg-Fürth, Az. 17 O 8640/97, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 13. Im Internet: http://www.kindermordgegner.de

41 zitiert in BVerfGE 47, S. 52.

42 Näheres siehe Einvernehmlicher Sex mit Kindern, Punkt 7, veröffentlicht auf: http://www.johannes-lerle.net/evangelium-und-zeitgeist/einvernehmlicher-sex-mit-kindern/

43 Die biblische Lehre über das Tausendjährige Reich ist entfaltet in: Johannes Lerle: Das Tausendjährige Reich, BoD Norderstedt 2018, ISBN 978-374-609-92-86. Der Text ist auch veröffentlicht auf: http://www.johannes-lerle.net/theologische-buecher/tausendjaehriges-reich/

44 In der Bundestagsdebatte vom 28. September 1960 sagte der Staatssekretär des Auswärtigen Amts Dr. Carstens, daß der Elektriker Martin Fied­ler vom Amtsge­richt Dachau wegen Leugnung der Gaskammermorde im KZ Dachau zu einer Ge­fängnisstrafe von sieben Monaten verurteilt worden ist (Stenographische Berichte des Deutschen Bundestags, 3. Wahlperiode 1957, Band 47, S. 7171).

45 http://www.johannes-lerle.net/strafprozesse/zweiter-nuernberger-strafprozess/

46 Die Parteizeitschrift Salz und Licht Nr. 1, 2003, S. 2-3.

47 Becksteins Kriegshetze wird in der Nationalzeitung Nr. 16 vom 11. April 2003, S. 14 behauptet.

48 Aboda zara 37a. In: Lazarus Goldschmidt, Der babylonische Talmud, Berlin Jüdischer Verlag 1933, Bd. 9, S. 546 oben.

49 Näheres s. „Die Sünde ist der Leute Verderben“ (Spr. 14, 34). Warum Deutschland pleite geht, veröffentlicht auf: http://www.johannes-lerle.net/evangelium-und-zeitgeist/die-suende-ist-der-leute-verderben-spr-14-34-warum-deutschland-pleite-geht/

50 Strafurteil des Landgerichtes Gießen vom 30.10.2003 und 05.11.2003 mit dem Aktenzeichen 3 Ns 102 Js 20927/01, S. 17.

51 Schriftsatz der Rechtsanwältin Christine Roth vom 13. März 1998 an die 17. Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth, S. 8. Zeichen der Anwaltskanzlei: RC/PE-98-00192.

52 Richter Kriegel im Berufungsurteil des Landgerichtes Nürnberg-Fürth mit dem Az. 4 Na 404 Js 41595/1998, veröffentlicht in: Johannes Lerle, Nürnberger Ketzerprozesse gegen Kindermordgegner. Eine Kette von Rechtsbeugungen, Erlangen 2003, S. 62. Im Internet: http://www.kindermordgegner.de

53 Der Strafprozeß ist dokumentiert auf: http://www.johannes-lerle.net/strafprozesse/erster-nuernberger-strafprozess/

54 ideaSpektrum 4/2003, S.22f.

55 Das christliche Geschwafel von Helmut Kohl gibt ideaSpektrum in folgenden Ausgaben wieder: 44/1996 S. 7; 34/1997 S. 6; 45/1997 S. 6; 15/1998 S. 6; 25/1998 S. 6. Christliches Geschwafel von Frau Merkel finden wir in folgenden Ausgaben von ideaSpektrum: 26/2008 S. 6; 25/2009 S. 6; 34/2009 S. 14.

56 § 13 des Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetzes vom 21. 8. 1995, Bundesgesetzblatt Teil I, S. 1052. Das Abstimmungsverhalten ist dokumentiert in: Plenarprotokolle des Deutschen Bundestags, 13. Wahlperiode, S. 3795-3798.

57 „Paradies auf Erden“ ist Lenins Formulierung (Lenin, Werke, Band 10, S. 74).

58 http://www.johannes-lerle.net/strafprozesse/